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Samsung Galaxy A53: Geleakte Specs zeigen ein enttäuschendes "Upgrade"

NextPit Samsung Galaxy A52 display
© nextpit

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Das Galaxy A ist Jahr für Jahr Samsungs meistverkaufte Handy-Reihe weltweit. Zwei kommende Modelle für 2022 werden bereits in der Google Play Console gelistet. Die Spezifikationen des Galaxy A53 und des Galaxy A33 zeigen ähnliche Konfigurationen und deuten auch auf ein mögliches Downgrade im Vergleich zum aktuellen Galaxy A52s hin.


  • Samsungs Galaxy A53 und A33 wurden in der Google Play Console gelistet.
  • Die Hardware-Spezifikationen sind bei beiden Modellen ähnlich.
  • Beide Handys sind mit einem neuen Exynos-SoC von Samsung ausgestattet.

Die aufgelisteten Infos bieten einen Einblick in die Hardware, mit ähnlichen Spezifikationen für beide Modelle. Dazu gehören 6 GB RAM, ein FullHD+-Display (1080 x 2400 Pixel) und Android 12, vermutlich mit One UI 4.

Noch interessanter ist, dass das SoC (System-on-Chip) als Samsung S5E8825 aufgeführt ist, ein Codename, der keinem veröffentlichten Samsung LSI-Prozessor entspricht. Den Gerüchten zufolge wird das SoC als Exynos 1200 mit acht Kernen auf den Markt kommen (2x ARM Cortex-A78 Leistungskerne mit 2,4 GHz, 6x A55 Effizienzkerne mit 2 GHz).

NextPit galaxy a53 a33
Die Gerätelisten enthüllen die Spezifikationen eines noch nicht angekündigten Samsung Exynos SoC / © Google

Der neue Exynos verwendet nicht die neuesten ARM A710- oder A510-Kerne und ist statt ARMv9 nur mit der älteren ARMv8-Architektur kompatibel. Die ARMv9-Architektur sehen wir beispielsweisee in SoCs wie dem Snapdragon 8 gen 1 und dem Exynos 2200. Bei der Grafikkarte handelt es sich um eine Quad-Core ARM Mali-G68 mit 1 GHz.

Der Eintrag in der Google Play Console bestätigt die meisten der Spezifikationen des A53, die vor zwei Tagen von @Shadow_Leak auf Twitter geleakt wurden. Der Tweet besagt, dass das Galaxy A53 einen 6,52-Zoll-AMOLED-Bildschirm mit einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hz und eine Quad-Kamera mit 64+12+5+5 Megapixeln haben wird.

Während diese Spezifikationen denen der Galaxy A52-Modelle ähneln, wird der Akku dem Leaker zufolge von 4500 mAh auf 5000 mAh aufgestockt. Auf der anderen Seite sieht das SoC auf dem Papier ähnlich aus wie die Mittelklasse-SoCs Snapdragon 720G und 750G, die in den A52-Modellen verwendet werden. Diese erhielten mit dem Snapdragon 778G des Galaxy A52s ein starkes Leistungsupgrade.

Die Aktualisierung der Galaxy-A-Reihe im Jahr 2022 wird voraussichtlich iterativ sein, ohne die großen Veränderungen, die die Reihe 2021 für den Mittelklassemarkt mit sich brachte. Das Galaxy A53 wird voraussichtlich im März auf den Markt kommen, während das Erscheinungsdatum der anderen Modelle noch in der Schwebe ist. Vielleicht hat Samsung also noch etwas Zeit, um den Markt zu überraschen.

Seid Ihr der Meinung, dass die Neuerungen enttäuschend sind? Glaubt Ihr, dass sie für Samsung ausreichen, um der Redmi-Note 11-Reihe etwas entgegenzusetzen? Teilt uns Eure Meinung in den Kommentare mit.

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Zu den Kommentaren (2)
Rubens Eishima

Rubens Eishima

Seit 2008 habe ich für zahlreiche Webseiten in Brasilien, Spanien, Deutschland und Dänemark geschrieben. Mein Fachgebiet sind Smartphone-Ökosysteme inklusive der Hardware, Komponenten und Apps. Mir sind dabei nicht nur die Leistung und die technischen Daten wichtig, sondern auch Reparierbarkeit, Haltbarkeit und Support der Hersteller. Trotz Tech-Brille auf der Nase arbeite ich immer hart daran, die Sicht der Endverbraucher nicht aus den Augen zu verlieren.

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2 Kommentare
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  • Gianluca Di Maggio 57
    Gianluca Di Maggio 25.02.2022 Link zum Kommentar

    Hätte irgendjemand etwas anderes erwartet? Die Hälfte der Budget-Samsungs wenn nicht sogar mehr als das sind unnötige Re-Releases mit minimalsten Upgrades. Das dann auch noch mit Namen die es extrem verwirrend machen, noch mehr als schon bei Xiaomi und Co.

    WadingMiKeDanielN7paganiniRubens Eishima


    • Olaf 44
      Olaf 28.02.2022 Link zum Kommentar

      Was genau ist bei A-, M-, S- und Z-Reihe jetzt verwirrend? Für "Budget" sind übrigens eher A1x, A2x, A3x und A4x zuständig, die 50er und 70er-Reihe im A-Portfolio sprengen das kleine Budget dann doch meist.

      Das mit den minimalen Upgrades unterschreibe ich allerdings, was aber vorrangig das Problem der gesamten Branche - auch in der Oberklasse unserer liebsten Spielzeuge - sein dürfte. Smartphones haben in den wohl meisten Fällen die Peak ihrer Entwicklung erreicht und unterscheiden sich nur noch marginal von Generation zu Generation. Hier eine Stellschraube an der Kamera, dort der wieder etwas stärkere Prozessor... Mit Ausnahme der Foldables, an denen noch gefeilt wird, ist die große Innovation im absehbarer Zeit wohl eher nicht zu erwarten.

      Rubens Eishima

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