Top 5 Apps der Woche: Weniger Essen verschwenden und ein geniales Spiel

Top 5 Apps der Woche: Weniger Essen verschwenden und ein geniales Spiel

Einmal in der Woche zeige ich Euch fünf kostenlose und kostenpflichtige Mobile Games und Apps, die einen Besuch im App Store und im Google Play Store wert sind. In unseren Top 5 Apps gibt's dabei ein spannendes Mobile Game und einen coolen Kühlschrank-Timer.

Knapp 8 Stunden beschäftigen wir uns täglich mit den neusten Smartphones und stoßen dabei natürlich auch auf empfehlenswerte Apps. Während Ihr auf unserer Startseite eine Sammlung an Anwendungen findet, die für einen kurzen Zeitraum kostenpflichtig sind, sammeln wir hier die Top 5 unserer Neuentdeckungen.

NoWaste: Zum rechtzeitigen Aufessen von Lebensmitteln

NoWaste ist eine Anwendung, mit der Ihr all Eure Lebensmittel und das Proviant in Eurem Vorratslager im Auge behalten könnt. Nach dem Einpflegen der Produkte warnt Euch die App, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum sich nähert. Die Idee ist, das Wegwerfen von Lebensmitteln zu begrenzen, indem Ihr daran erinnert werdet, welche Produkte zuerst verbraucht werden sollten, wenn Ihr sie nicht wegwerfen wollt.

Ihr könnt die Produkte scannen und die App kann so ganz automatisch das Verfallsdatum mit unterschiedlicher Genauigkeit bestimmen (ich habe eine Unstimmigkeit beim Datum auf meiner Milchtüte festgestellt). Leider unterstützt die App die Sprachen und Datenbanken (für Barcodes) aller europäischen Big Five Länder... außer Frankreich. In meinem Heimatland ist das natürlich ein Problem, in Deutschland aber eher weniger.

Ich persönlich denke, dass ich durchaus in die Zielgruppe dieser Anwendung passe. Ich kaufe oft "gesund" und frisch ein, nur um ein gutes Gewissen zu haben, bevor ich das wenige Gemüse in meinem Kühlschrank total vergesse und eine (naja ok, zwei) Pizzen bei Lieferando bestelle.

Oft finde ich mich am Ende der Woche mit gesunden Lebensmitteln wieder, die nur aus dem Grund schlecht geworden sind, weil ich mir nie die Zeit genommen habe, sie zu kochen. Ich glaube nicht nur, dass NoWaste mich dazu ermutigen wird, weniger Müll zu produzieren, sondern mit den Erinnerungen könnte die App mich auch zu einer gesünderen Ernährung anregen.

Wenn es darum geht, das Für und Wider einer KFC-Lieferung an einem Freitagabend abzuwägen, wenn mein Smartphone mich daran erinnert, dass ich gesündere Dinge zu essen habe und dass ich sie vielleicht wegwerfe und somit umsonst gekauft habe, wenn ich an diesem Abend bestelle, höre ich vielleicht eher auf die Vernunft.

Der einzige Nachteil dieser App ist der Preis der Pro-Version: 7,99 Euro pro Monat oder 31,99 Euro für einen einmaligen "lebenslangen" Kauf.

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Leider unterstützt NoWaste in Frankreich keine Barcodes / © NextPit

Ihr könnt die NoWaste-App aus dem Google Play Store oder dem Apple App Store herunterladen.

Todo Timer: Ein Planer für Prokrastinierer

"Das mache ich in 20 Minuten." Die Tatsache, dass an diesen Satz keine konkrete Frist geknüpft ist, ist der Hauptmechanismus der Prokrastination und der Grund, warum sie so erfolgreich ist! In 20 Minuten, aber ab wann und um welche Uhrzeit genau? Es ist so einfach, die Deadline nach hinten zu verschieben oder sogar den Timer zurückzusetzen, wenn man nicht auch auf die Zeit schaut.

Todo Timer ist ein Aufgabenplaner, der sich an eine eher begrenzte Nische von Anwendern richtet: krankhafte Prokrastinierer wie mich. Das Prinzip ist, dass Ihr Eure Erinnerungen nicht zu einer bestimmten Zeit, sondern nach einem Intervall einstellt. 30 Minuten, 1 Stunde, usw... Die Oberfläche verdient zwar wirklich mal ein wenig mehr Liebe und Sorgfalt, aber dafür ist sie ziemlich intuitiv.

Für mich persönlich erzeugt der Blick auf die Uhrzeit und das Einstellen einer genauen Erinnerung eine Art mentalen Druck auf mich. Ich kann nicht aufhören, an die Deadline zu denken und auf die Uhr auf meinem Smartphone zu starren. Allein das Schreiben dieses Satzes erinnert mich an schlechte Erinnerungen aus meinem Jura-Studium.

Ich finde es viel weniger stressig, zu sagen "Komm Antoine, in einer Stunde hörst du mit YouTube auf und gehst zur Arbeit", als "Okay Antoine, es ist 13:06 Uhr, du musst um 14:00 Uhr mit der Arbeit beginnen, also hast du noch 53 Minuten und 37 Sekunden Pause." Geht es Euch genauso? Die Anwendung ist kostenlos, kommt ohne In-App-Käufe aus, enthält aber Werbung in Form von Bannern am unteren Rand des Bildschirms.

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Mit Todo Timer setzt Ihr Euch selbst ein wenig unter Druck ... aber nicht zu sehr / © NextPit

Ihr könnt die Anwendung Todo Timer aus dem Google Play Store herunterladen.

Bluetooth-Audio-Widget: Um Eure Audio-Wearables zu verwalten

Google hat sich große Mühe gegeben, die Bedienung von True-Wireless-Kopfhörern und Bluetooth-Kopfhörern unter Android intuitiver zu gestalten – zum Beispiel durch schnelles Pairing. Aber wenn Ihr mit mehreren Headsets, Kopfhörern und Lautsprechern jongliert, müsst Ihr zugeben, dass die Bedienung nicht optimal ist.

Mit dem Bluetooth Audio Widget könnt Ihr ein Widget für jedes Audio-Gadget erstellen. Es funktioniert nicht mit anderen Wearables wie Smartwatches oder Fitness-Trackern.

Die Idee ist, dass Ihr mit jedem Widget direkt vom Startbildschirm aus auf die Einstellungen Eures Bluetooth-Headsets oder Kopfhörers zugreifen könnt. Ihr könnt auch den Verbindungsstatus und den Batteriestand anzeigen lassen oder Voreinstellungen für jedes Wearable unabhängig voneinander verknüpfen.

Grundsätzlich möchte die App Euch den Weg durch das Bluetooth-Menü von Android ersparen und die Verbindung und die Verwaltung Eurer drahtlosen Audioprodukte intuitiver gestalten. Die App ist kostenlos, verfügt nichtmal über Werbung, bietet aber einige In-App-Käufe an.

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Um Eure True-Wireless-Headsets zu koppeln, müsst Ihr nicht mehr in die Bluetooth-Einstellungen gehen. / © NextPit

Ihr könnt die Anwendung Bluetooth Audio Widget aus dem Google Play Store herunterladen.

Grammatica: Damit Ihr nicht mehr in der Übersetzung verloren seid

Grammatica ist eine Anwendung, die wie eine Drittanbieter-Tastatur à la Gboard funktioniert, dabei aber eher auf Rechtschreib- und Syntax-/Grammatikkorrekturen ausgelegt ist. Ich tausche mich fast ausschließlich auf Englisch mit meinen Kollegen bei NextPit aus. Dabei kommt es zwar recht häufig vor, dass Wörter zwar richtig geschrieben sind sind, trotzdem aber einfach nicht in den Kontext des Satzes passen.

Die Tastaturen machen dabei oft keinen Unterschied, solange die Wörter keine Rechtschreibfehler haben. "They're" oder "their" oder "there"? Grammatica berücksichtigt diesen berühmten Kontext, zumindest besser als andere Tastaturen, meiner Meinung nach. Die App bietet auch eine Menge Synonyme, was nützlich sein kann, wenn Ihr dazu neigt, die Grammatik Eurer Muttersprache in Englisch einfließen zu lassen.

Bis jetzt klingt die App wirklich großartig, oder? Es tut mir leid, die Party zu verderben, denn die App ist kostenlos, aber die Pro-Version ist sehr, sehr teuer. Das monatliche Abonnement kostet 19,99 Euro im Monat oder 79,99 Euro pro Jahr. Die kostenlose Version ist dennoch ziemlich umfangreich, aber Ihr müsst Euch mit Werbung auseinandersetzen.

Um ehrlich zu sein, finde ich die mobile Version von Grammarly viel schöner, abgesehen davon, dass sie genau die gleichen Funktionen bietet, um mit anderen Sprachen als Englisch zu arbeiten. Allerdings ist das Abo mit 26,41 Euro pro Monat auch teurer.

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Grammatica macht es nicht wirklich besser als Grammarly, aber die App ist vollständig und die Pro-Version günstiger. / © NextPit

Ihr könnt die Grammatica-Anwendung aus dem Google Play Store oder dem Apple App Store herunterladen.

Inked: Ein sehr stylisches Indie-Puzzle-Spiel

Inked ist ein Puzzlespiel des unabhängigen kroatischen Studios Somnium Games, dessen grafischer Stil mich ziemlich verführt hat. Das ganze Spiel dreht sich um die Themen Kunst, Aufopferung und verlorene Liebe.

Ihr spielt einen Samurai in einer geometrischen Welt, die aussieht, als wäre sie mit einem Kugelschreiber gezeichnet worden (was in der Tat der Fall ist). Wie eine Figur, die auf einem leeren Blatt Papier zum Leben erwacht, müsst Ihr Rätsel lösen, um weiterzukommen und dem Samurai zu helfen, die Liebe seines Lebens zu finden.

Es gibt eine ganze Sonderseite im Mobile Game mit dem Künstler, der einen durch diese Welt führt. Da er sich alles selbst ausgedacht und gezeichnet hat, fand ich das wirklich interessant. Wie so oft bei guten Indie-Games, die einen nicht mit Mikrotransaktionen belästigen, ist Inked kostenpflichtig und kostet 3,89 Euro, die ich gerne und ohne Reue ausgegeben habe.

Ihr könnt das Mobile Game Inked aus dem Google Play Store oder dem Apple App Store herunterladen.

Was halten Ihr von unserer Auswahl? Konntet Ihr bereits einige der Anwendungen aus der Liste testen? Was sind Eure Apps der Woche? Teilt uns Eure Meinung in den Kommentaren mit!

8 Kommentare

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  • Laura vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Meine persönliche Entdeckung der Woche ist eine App für Android namens "Glance Weather". Es ist eine Wettervorhersage für den Startbildschirm. Anders als bei den meisten anderen Wetter-Apps, die ich bisher probiert habe, wird ein kompletter Zeitstrahl angezeigt. Für Leute wie mich, die ihre Freizeit gerne draussen verbringen ist das super nützlich um seinen Tag zu planen.
    Viele Grüsse


  • Yvonne vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Die App "NoWaste" zu den Top 5 Apps der Woche zu zählen ist krass!
    Abgesehen davon, dass die Bewertungen für die App in beiden Stores nicht besonders gut sind, gehört sie wohl eher zu den Top 5 der Apps, die kein Mensch auf dieser Welt braucht, denn um den eigenen Lebensmittelvorrat im Auge zu behalten, reicht ein kurzer Blick in den Kühlschrank, in den Vorratsschrank usw.

    Ganz ehrlich: Wer sogar für solche alltäglichen Dinge des Lebens eine App braucht, sollte sich ernsthafte Gedanken über seinen aktuellen Gesundheitszustand machen.
    Was kommt als nächstes? Eine App, die daran erinnert, dass man den Herd einschalten muss, wenn man Essen kochen möchte? Oder eine App, die darauf hinweist, dass das Brötchen, das vor einem auf dem Teller liegt, nicht allein in den Magen hüpft, sondern dass man hineinbeißen, kauen und schlucken muss, um es zu essen?

    Dazu kommt dann noch dieser extreme Wucher-Preis für "NoWaste"! Die Entwickler dieser App haben wohl nicht mehr alle Nadeln an der Tanne.


    • Antiappler vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      @Yvonne

      Super beschrieben! 👍

      Wenn man beim einräumen der neu gekauften Ware die Lebensmittel die schon länger im Kühlschrank sind nach vorne stellt, hat man gleich die Sachen im Blick, die bald verbraucht werden müssen.

      Das bisschen Zeit dafür sollte doch übrig sein. Eigentlich.

      Und warum man für so eine App dermaßen viel Geld verlangt, ist mir völlig unverständlich. 🤷 Wäre mir nicht einen Cent wert.


  • Lefty vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Ich empfinde den Registrierzwang bei NoWaste ebenfalls als Nachteil und hätte man in der Beschreibung ruhig erwähnen können. Ich habe es nämlich echt satt, mich ständig registrieren zu müssen, selbst wenn ich nur mal checken möchte, ob ne App was taugt.


  • Matt Raap vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Bluetooth Audio Widgets ist genial wenn man verschiedene Geräte mit unterschiedlichen Player nutzt


  • Andy vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Wäre nett, wenn man bei der Übersetzung des französischen Original-Artikels wenigstens mal die Links zum Play Store anpasst:
    - NoWaste: Komplett falscher Link
    - Grammatica: Linkvorgabe englisch
    - Inked: Linkvorgabe französisch


    • Benjamin Lucks
      • Admin
      • Staff
      vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      Hey Andy!

      Links sind repariert - danke für den Hinweis =)


      • Yvonne vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Was wurde da repariert? Immer noch stimmt es vorne und hinten nicht.

        NoWaste
        Google Play Store: Der Link führt nicht in den Play Store, sondern zurück zu diesem Nextpit-Artikel.
        Apple App Store: Der Link führt nach wie vor in den französischen Store.

        Grammatica
        Der Link "Apple App Store" führt in den Google Play Store.

        Inked
        Apple App Store: Der Link führt nach wie vor in den französischen Store.

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