A14 Bionic: So schnell ist Apples neuer Super-Chip wirklich

A14 Bionic: So schnell ist Apples neuer Super-Chip wirklich

Mitte September präsentierte Apple mit dem iPad Air 4 nicht nur ein neues Tablet, sondern auch das erste Gerät mit dem neuen A14-Chip. Erste Benchmark-Ergebnisse erlauben nun einen Blick auf die Performance.

In den vergangenen Tagen sind auf der Website des beliebten Benchmark-Tools Geekbench erste angebliche Ergebnisse des bislang nicht erhältlichen iPad Air 4 und dem darin verbauten Apple A14 aufgetaucht. Leaker „Ice universe“ hatte die gefundenen Werte bei Twitter veröffentlicht.

Es dauerte dann auch nicht lange, bis die eigentliche Seite der Benchmark-Ergebnisse gefunden wurde. Die Werte stammen offenbar von der LTE-Variante des neuen iPad Air 4. Das entsprechende Tablet soll die Bezeichnung J308AP tragen; die Wi-Fi-Variante trägt die Modellnummer J307AP.

Der neue Sechs-Core-Chip von Apple hat laut dem Benchmark eine Basisfrequenz von 2,99 GHz. Dem Chip stehen 3,66 GB RAM zur Seite. Dies reicht angeblich für einen Single-Core-Score von 1.583 Punkten und 4.198 Punkten im Multi-Core-Test.

Der A14 Bionic hat damit in beiden Kategorien die Nase vor dem A13, der im iPhone 11 zum Einsatz kommt. Der A13 im iPhone 11 Pro wird bei Geekbench mit 1.327 beziehungsweise 3.286 Punkten geführt. Diese Zahlen erlauben damit nun einen besseren Vergleich mit den direkten Vorgängern und geben eine erste Vorschau auf die erwartete Performance des iPhone 12 – auch wenn in einigen Varianten des Apple-Smartphones vermutlich mehr RAM zum Einsatz kommen wird.

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Das neue iPad Air 4 kommt mit dem A14-Chip und wird in fünf Farben erhältlich sein / © Apple

Der A12Z aus dem aktuellen iPad Pro wird mit 1.118 und 4.565 Punkten gelistet, womit der neue A14-Chip etwas langsamer im Multicore-Bereich ist. Beim Blick auf die Details in Geekbench wird jedoch klar, dass der A12Z acht anstelle von nur sechs Kernen hat. Hier ist also möglicherweise noch Luft für einen zukünftigen A14X oder A14Z.

iPad Air 4: Geekbench-Ergebnisse der GPU

Neben dem reinen CPU-Benchmark sind aber seitdem auch die sogenannten Compute-Ergebnisse bei Geekbench aufgetaucht. Der angebliche Metal-Score des iPad Air 4 liegt demnach bei 12.571 Punkten. Zum Vergleich: Der A12Z bringt es hier auf 11.669 Punkte, während es beim A13 Bionic im iPhone 11 für nur 7.309 Punkte reicht.

Das neue iPad Air 4 soll noch im Oktober in den Handel gelangen. Letzte Berichte lassen auf einen zeitnahen Termin hoffen. Laut Bloomberg-Reporter Mark Gurman sollen die ersten Apple Stores die benötigten Marketing-Informationen erhalten haben.

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14 Kommentare

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  • Wenn man das mit Intels Prozessoren vergleichen könnte, hätte es mehr Aussagekraft was Berechnungen wie Video angeht.

    Ansonsten wären vergleichbare Benchmarks schon genial ...


  • Zumindest was die tollen Buzzwords angeht haben sie wieder mal gewonnen. Die Performance sagt halt nicht viel aus, es ist eben Apple. Schnell sind deren Prozessoren alle, bei den Optimierungen im System würde man es aber auch kaum sehen, wenn da mal was nicht stimmt. Auslasten muss man die Dinger sonst bringt die Leistung absolut gar nix ^^


  • Schöne Werte, aber letztendlich müssten die Prozessoren erstmal komplett ausgelastet werden. Und das schaffen Entwickler nicht mal beim zwei Jahre alten A12 so wirklich. Und damit meine ich nicht „schlecht optimierte“ Games die mies laufen. Der A14 ist ein netter Sprung, aber jetzt auch kein neuer „Meilenstein“ der massiv viel revolutionieren wird. Fand auch die Kommentare von Entwicklern witzig das der A14 soviel mehr ermöglichen wird. Schaut erstmal das ihr den A11, A12, A13 voll ausnutzt 😅


    • Wird wahrscheinlich erst dann passieren, wenn der Prozessor ein paar Jahre auf dem Buckel hat und Apps bzw Spiele erscheinen , wo der Prozessor nicht mehr hinterher kommt...

      lolo


    • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Jeder Prozessor wird gut ausgelastet... und sei es nur von Apple selbst in bspw. Der Kamera.
      Nur weil ältere Geräte noch schnell laufen, heißt das nicht, dass die Leistung bei neueren Geräten nicht genutzt wird. So funktioniert das nicht.


  • Sind schon gute Ergebnisse.


  • Das steigert meine Vorfreude auf "Apple Silicon", also die neuen, Apple-eigenen Chips für die Macs, die Ende Jahr erscheinen. Grossartiges erwartet uns! 🤩


    • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Bin auch mal sehr gespannt, was Apple da macht. Ob es bspw. auch mehrere Prozessor-Optionen gibt oder nur eine für mehrere Modelle etc.


  • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Finde sehr amüsant, wie sich die "Zahlen sind das WICHTIGSTE!!!"-Android-Twitter-Armee jetzt unter dem Post so hinstellt, dass diese Zahlen ja total irrelevant sind ^^
    Oder es werden anderweitige Ausreden gesucht àla der A14 ist ja der Chip für die nächste Generation, muss also mit dem 875+ verglichen werden etc., obwohl das völliger Unsinn ist.

    In Sachen Power ist Apple schon seit keine Ahnung wie lang komplett unangefochten (der 865+ kommt nur teilweise GERADE SO an den A13 ran...), ich bin vornehmlich aber auf die Effizienz gespannt.


    • Waren glaube ich zwei Jahre Vorsprung zur Android-Konkurrenz. Wenn man danach geht dürfte Ende dieses Jahr oder Anfang nächstes Jahr so langsam der A12 eingeholt werden und kommendes Jahr/Anfang 22 der A13.


      • Jedes SoC ist ein Wunderwerk fuer sich. Worauf es wirklich ankommt, ist, dass man auch entsprechend 'sauber' programmiert. Ich kann auch auf nem A14 ein Programm schreiben, dass so schnell wie auf nem altem 8 Bit Prozessor.
        Ist eben das Zusammenspiel von 'Software <-> Hardware' , was wirklich entscheidend ist.


      • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        @Martin
        Das kriegt Apple durch die Bereitstellung der ganzen Tools aber auch besser hin ^^


      • Ein 'Tool' wird niemals nen guten Programmierer ersetzen.


  • Starke Leistung! 👍🏻

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