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Preisanstieg bei Samsung-Foldables? Speicher-Upgrades könnten teuer werden

NextPit Samsung Galaxy Z Fold 3 opened
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Samsung wird bei seinen nächsten faltbaren Smartphones, dem Galaxy Z Fold 4 und Galaxy Z Flip 4, endlich großzügiger beim Speicherplatz sein. Der Hersteller wird für jedes Modell zusätzliche Varianten mit bis zu 512 GB oder sogar 1 TB internem Speicher anbieten Das wäre doppelt so viel wie bei den aktuellen Modellen Galaxy Z Fold 3 und Galaxy Z Flip 3. Allerdings könnte Euch das ein Vermögen kosten.

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Laut der auf Samsung spezialisierten Tech-Website SamMobile wird es das Galaxy Z Flip 4 in einer Version mit 512 GB geben, während das Galaxy Z Fold 4 bis zu 1 TB speichern kann.

Ihr habt vermutlich alle bemerkt, dass erweiterbare microSD-Speicher bei High-End-Smartphones schon seit einigen Jahren der Vergangenheit angehören. Das ist nicht wirklich intuitiv, wenn man bedenkt, dass die Flaggschiffe für den Konsum von Multimedia-Inhalten ausgelegt sind und Fotos in 10-Bit und 4K-Videos mit 60 FPS aufnehmen.

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Das Samsung Galaxy S22 Ultra gibt es in einer Version mit 1 TB / © NextPit.

Die magische Lösung der Hersteller besteht darin, mehrere Versionen mit unterschiedlichem Speicherplatz anzubieten, die jedoch nicht erweiterbar sind. Samsung bietet zum Beispiel eine Variante seines Galaxy S22 Ultra mit 1 TB internem Speicher an.

Logischerweise zieht diese Erhöhung des Speicherplatzes einen höheren Preis nach sich. Das kennen wir ja so auch von anderen Samsung-Spitzenmodellen. So wird beispielsweise das Galaxy S22 Ultra mit 1 TB 200 Euro teurer angeboten als die 512-GB-Variante (1649 Euro gegenüber 1449 Euro).

Es ist also mit einem ähnlichen potenziellen Preisanstieg für die 512-GB- und 1-TB-Versionen des Galaxy Z Flip 4 und Galaxy Z Fold 4 zu rechnen. Wie SamMobile klarstellt, sollte Samsung trotz allem die niedrigeren Speichervarianten beibehalten, um seine teuren Foldables einigermaßen erschwinglich zu machen.

Was haltet Ihr von dieser Entscheidung Samsungs? Ist der mangelnde Speicherplatz wirklich DAS Hindernis, das Euch vom Kauf eines faltbaren Smartphones für über 1000 Euro abhält?

Quelle: Sammobile

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6 Kommentare

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  • Torsten vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Da ich meine Handys immer lange nutze, greife ich gerne zum Handy mit der größten Speicheroption. Ich halte wenig von Cloud Speicher. Zuhause steht zwar ein NAS aber es ist schon ein enormer Unterschied zwischen Daten, die auf meinem Handy direkt sind und den Daten die ich vom NAS abrufe. Das NAS ist daher eher Backup-Medium und für Daten die ich selten nutze.

    Da das Handy mein Hauptgerät ist, kommen da doch recht große Datenmengen zusammen. Falls es das Fold 4 mit 1TB geben wird (und sie das Gerät für meinen Geschmack nicht an anderen Stellen versauen), würde ich einen Aufpreis evtl. in Kauf nehmen.


  • Marvin K. vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    NOCH teurer als die Teile eh schon sind?! Wird eher mal langsam Zeit, dass man sich die Foldables auch als Normalo leisten kann.

    Was hatte das Fold damals zum Release gekostet? 2k?


  • Thomas_S vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Womit füllt man denn 500GB oder 1TB an Daten auf einem Smartphone ?
    8k Videos ?
    Fällt das Smartphone auf den Boden, sind die Daten futschi.
    Zeitgemäß ist Streaming und Auslagerung in die (eigene) cloud.


    • Franz Hartmann vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      @Thomas_S
      Wenn man Bilder und Videos macht geht das schon ziemlich schnell, besonders Videos in 4K nehmen viel Speicher ein. Eine Cloud werde ich niemals benutzen, davon halte ich nichts, und eine Cloud braucht auch Internet um auf seine Daten zuzugreifen, dass würde bei mir auch unterwegs nicht funktionieren, weilich nur sehr wenig mobiles Internet habe.


    • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Wenn ein Smartphone (egal welches) runterfällt, ist normalerweise bestenfalls der Bildschirm oder Rückseite kaputt - längst noch nicht die Daten darauf. Dafür muss schon deutlich krasseres passieren.

      Zudem nutzt nicht jeder sein Smartphone gleich und es ist bei weitem nicht jeder bereit, Streaming und vor allem Clouds zu nutzen. Und eigene Clouds sind für viele einfach zu umständlich und/oder zu teuer.

      Zudem sollte man anmerken, dass es genau die gleiche Diskussion vor ~5 Jahren mit 128 und 256GB hab. Heute sind beides normale Standards und ~150GB sogar der Durchschnitt.

      Ich für meinen Teil werde sicherlich noch einige Jahre problemlos mit 128GB klar kommen, aber wenn ich mehr Videos aufnehmen würde (und das machen viele) dann braucht es schnell 256-512GB.


    • Michael K. vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Wie viel kosten 500 GB oder 1 TB Cloudspeicher jeden Monat? Und wie viel der Transfer der eigenen Daten dahin? Wer 1 TB Cloudspeicher mit einem monatlichen Inclusiv-Volumen von 5 GB füllen will, braucht dafür 200 Monate, das sind mehr als 16 Jahre!
      Cloudspeicher hat seine Berechtigung. Er ist sinnvoll, um Daten mit anderen zu teilen, oder wichtige, aber nicht besonders sensible Daten ausserhalb des eigenen Heims zu speichern. Mobilen Speicher kann die Cloud aber nicht ersetzen. Dazu ist vor allem der Transfer der Daten dahin zu teuer und zu langsam.

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