Oppo Find X3-Serie vorgestellt: Das müsst Ihr über X3 Lite, Neo und Pro wissen

Oppo Find X3-Serie vorgestellt: Das müsst Ihr über X3 Lite, Neo und Pro wissen

Gesucht, gefunden! Oppo hat die drei Modelle der Find X3-Serie vorgestellt und bietet nun ein neues Mittelklasse-Handy sowie zwei High-End-Smartphones an. Fragt Ihr Euch, welche Unterschiede es dabei gibt? Dann haben wir alles Wissenwerte zu den Modellen Find X3 Lite, Find X3 Neo und Find X3 Pro zusammengefasst.

Als Oppo vor einigen Monaten davon sprach, einen besonderen Akzent auf "Farbe" in der neuen X3-Serie zu setzen, war ich ein wenig skeptisch. Nun sind die Geräte offiziell und es ist deutlich klarer, wie genau der Hersteller dieses Konzept verfolgt. Soeben hat der Hersteller im Rahmen eines Live-Events drei neue Modelle vorgestellt.

Das Find X3 Lite ist dabei eher in der Mittelklasse anzusiedeln, X3 Neo und Pro hingegen besitzen Datenblätter und Preisschilder, die eher das obere Ende der Fahnenstange bedienen. Sicher seid Ihr zuallererst an genau diesen harten Fakten interessiert, daher habe ich Euch alle drei Geräte in der folgenden Tabelle gegenübergestellt:

Oppo Find X3-Serie: Datenblätter im Vergleich

Diese technischen Daten bieten X3 Lite, X3 Neo und X3 Pro.
Modell Oppo Find X3 Lite Oppo Find X3 Neo Oppo Find X3 Pro
Prozessor Snapdragon 765G Snapdragon 865 Snapdragon 888
Speicher (RAM / Intern) 8GB LPDDR4X / 128GB UFS 2.1 12GB LPDDR4 / 256 GB UFS 3.0 12 GB RAM LPDDR5 / 256 GB UFS 3.1
Erweiterbar? Nein Nein Nein
Konnektivität Dual-SIM, 5G, LTE, Wi-Fi 5, Bluetooth 5.1, NFC, 3,5mm Klinke Dual-SIM, 5G, LTE, Wi-Fi 6, Bluetooth 5.2, NFC Dual-SIM, 5G, LTE, Wi-Fi 6, Bluetooth 5.2, NFC
Display 6,43 Zoll, 90 Hz, OLED, FHD+ mit 410ppi 6,55 Zoll, 90 Hz, AMOLED, FHD+ mit 402 ppi, Gorilla Glas 5 6,7 Zoll, 120 Hz, AMOLED, QHD+ mit 525 ppi, 10 Bit mit 1,07 Milliarden Farben, Gorilla Glas 5
Größe 159,1 x 73,4 x 7,9 mm 159,9 x 72,5 x 7,99 mm 163,6 x 74 x 8,26 mm
Gewicht 172g - 180g 184 g 193 g
IP-Zertifizierung IP52 IPX4 IP68
Kamera 64MP Haupt (f/1.7) / 8 MP Ultraw. (f/2.2) / 2MP Makro (f/2.4) / 2MP Monochrom (f/2.4) / 32 MP Selfie (f/2.4) 50 MP Hauptkamera (f/1.8) / 16 MP Ultraw. (f/2.2) / 13MP Telekamera (f/2.4) / 2MP Makrokamera (f/2.4) 50 MP Weitwinkel (f/1.8 | eigener IMX766-Sensor) 50MP Ultraweitwinkel (f/2.2 | IMX766), 13 MP Tele (f/2.4) 3 MP Mikroskopkamera (f/3.0)
Video Max: 4K bei 30 fps Max: 4K bei 60 fps Max: 4K bei 60 fps
Akkukapazität 4.300 mAh 4.500 mAh 4.500 mAh
Ladetechnologie 65 W SuperVOOC 2.0 65 W Super VOOC 2.0 65 W Super VOOC 2.0 / 30 W AirVOOC
Materialien Rückseite aus Polymer (Starry Black & Astral Blue) / Glas bei Galactic Silver Glas Gebogenes 3D-Glas
Authentifizierung In-Display-Fingerabdrucksensor In-Display-Fingerabdrucksensor In-Display-Fingerabdrucksensor
Betriebssystem Android 11 mit ColorOS 11.1 Android 11 mit ColorOS 11.1 Android 11 mit ColorOS 11.2
Preis 449€ 799€ 1.149€
Release Vorbestellbar ab 18. März / Release ab 1. April Vorbestellbar ab 18. März / Release ab 1. April Vorbestellbar ab 18. März / Release ab 1. April
Testbericht Zum Test des Oppo Find X3 Lite In Arbeit

In Arbeit

So habt Ihr die Möglichkeit, die Eigenschaften auf einen Blick zu sehen. Auf die fünf Top-Eigenschaften möchte ich aber dennoch kurz eingehen!

Die 5 spannendsten Features der Find X3-Serie

IMX766-Sensor im Oppo Find X3 Pro

Die für mich spannendste Eigenschaft der neuen Find X3-Modelle findet man im Find X3 Pro. Denn in Zusammenarbeit mit Sony hat Oppo an einem eigenen Kamerasensor gearbeitet, den es derzeit exklusiv im X3 Pro gibt. Dabei bekommen wir auch endlich einen Eindruck davon, was der Hersteller mit seinem Fokus auf Farbe meint. Denn im Kombination mit dem Sensor, dem ISP des Snapdragon 888 und dem 6,7 Zoll großen AMOLED-Display im X3 Pro schafft es Oppo, von der Aufnahme bis zu Bearbeitung und Betrachtung einen Workflow mit 10 Bit zu gewährleisten.

Oppo Find X3 Pro NextPit
Die gebogene Glasrückseite verleiht dem Find X3 Pro einen eigenen Look. / © Oppo / Montage: NextPit

Der Sensor nimmt dabei 1,07 Milliarden Farben auf, die so auch tatsächlich auf dem Display des Handys dargestellt werden. Gleichzeitig lassen sich diese Dateien in den Dateiformaten HEIF und HEIC sowie in einem 10-Bit-RAW-Format ausgeben, sodass sie im Nachhinein in Programmen wie Adobe Lightroom oder Skylum Luminar bearbeitet werden können. Oppo bietet Nutzern mit Beeinträchtigungen beim Sehen von Farben zudem eine Kalibrierung des Displays an. Wie Oppo uns im Vorfeld des Launches verriet, gelingt das über einen kurzen Sehtest, nach dem sich das Handy automatisch an Eure Augen anpasst.

Mikroskopkamera im Find X3 Pro

Ebenfalls spannend und wieder exklusiv im Find X3 Pro: Die Mikroskopkamera, die Euch winzige Objekte mit bis zu 60-facher Vergrößerung darstellen kann. Hierbei nutzt das Handy allerdings bereits einen 2-fachen Digitalzoom, optisch bietet die Mikroskopkamera eine 30-fache Vergrößerung. Die Auflösung dieser Kamera ist mit 3 Megapixeln allerdings nicht sonderlich hoch. Wie viele Details die Aufnahmen am Ende enthalten, verraten wir Euch spätestens im Testbericht.

Oppo Find X3 Pro Microscope Lens NextPit
Dieses Pressebild eines Schmetterlingsflügels stellte Oppo uns im Vorfeld der Vorstellung zur Verfügung. / © Oppo

Während das von Oppo "Duo-Hauptkamera" genannte Paar aus Weitwinkellinse und Ultraweitwinkellinse dank IMX766-Sensor jeweils mit 50 Megapixeln auflöst, bietet die Telekamera eine Auflösung von 13 Megapixeln. Dabei spricht der Hersteller von einem 5-fachen Hybridzoom, wodurch das Handy in puncto Tele-Performance weit hinter dem Galaxy S21 Ultra zurückliegen sollte. Samsung setzt Hier auf zwei Telekameras mit maximal 10-facher optischer Vergrößerung. Es ist abzuwarten, welche Strategie sich im Alltag mehr bewährt.

Geformte Glasrückseite im Find X3 Pro

Auch das dritte Key-Feature, das in meinen Augen spannend ist, findet sich im Find X3 Pro. Wie Ihr auf den Bildern sehen könnt, geht der Kamerabuckel bündig in die Rückseite über. Dabei setzt Oppo geformtes Glas ein und braucht für ein einziges Glaselement in der Fertigung stolze 40 Stunden. Hierbei setzt der Hersteller 2.000 Kontrollpunkte ein, so Oppo im Vorgespräch, und nutzt über 100 Formen, um schnödes, glattes Glas zur Rückseite des Find X3 Pro zu bringen.

Oppo Find X3 Pro Kamerabuckel NextPit
Der Kamerabuckel des Pro-Modells geht nahtlos in das Gehäuse über. / © Oppo / Montage: NextPit

Auch wenn ich eher davon absehen würde, das von Oppo zur Verfügung gestellte Testgerät gen Erdmittelpunkt zu werfen, bin ich hier auf die Haltbarkeit gespannt. Bekannte Handy-Folterer auf YouTube werden sich dem Thema 3D-Glasrückseite sicherlich alsbald annehmen und reiben sich sicher schon die glitschigen Hände.

65 Watt SuperVOOC in der Mittelklasse

Für Aufsehen sorgt beim neuen Lineup an Smartphones auch die Schnellladetechnologie. Denn Oppo bietet seine SuperVOOC 2.0-Technologie in allen drei Smartphones und somit auch im Find X3 Lite für 449 Euro an. Bei den Vorgängern war dieses Feature noch exklusiv dem Find X2 Pro vorbehalten.

NextPit Oppo Find X3 Lite back
Selbst das Lite-Modell bietet Quick-Charging mit 65 Watt. Ein Highlight beim günstigen Preis. / © NextPit

Erst kürzlich habe ich in einem Artikel darüber geschrieben, ob Quick-Charging dem Akku schadet. Zumindest eine Zeit lang sollte das kein Problem darstellen und das passende Ladegerät legt Oppo bei allen drei Geräten auch mit in den Karton. Danke, Oppo!

Find X3 Lite und X3 Neo preislich echt attraktiv

Schweift man so über die Datenblätter des Lite- und des Neo-Modells, weiß der Preis durchaus zu beeindrucken. Das X3 Neo kann es in vielen Features mit dem jüngst vorgestellten Galaxy S21 aufnehmen, wenn auch der Snapdragon 865 schon ein wenig mehr Tage auf dem SoC-Buckel hat. Mit 12 GB LPDD4-RAM steht diesem aber mehr Arbeitsspeicher zur Seite. Gleichzeitig bietet Oppo im Neo Wi-Fi 6 an und setzt mit Bluetooth 5.2 sogar eine aktuellere Technologie ein als Samsung. Ein Vergleich zwischen S21 und X3 Neo wird sicher spannend, wird sich aber voraussichtlich ein wenig verzögern.

Oppo Find X3 Neo NextPit
Das Neo-Modell stellt mit einer UVP von 799 Euro eine Alternative zum Galaxy S21 von Samsung dar. / © Oppo / Montage: NextPit

Doch der wahre Preisbrecher des Lineups ist die Lite-Version, die wir für Euch im Vorfeld der Produktpräsentation schon getestet haben. Für eine UVP von 449 Euro macht die Quad-Kamera auf der Rückseite ziemlich gute Bilder, der Snapdragon 765 sollte für die meisten Mobile Games genügen und SuperVOOC mit 65 Watt ist für unter 500 Euro ebenfalls beeindruckend. Sinkt der Preis des Handys noch in den nächsten Monaten noch ein wenig, ist das X3 Neo eine spannende Alternative zum Realme X50 Pro und zum Xiaomi Mi 10T.

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