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OxygenOS 12 startet in die Public-Beta: Neue Funktionen & kompatible Handys

OxygenOS 12 startet in die Public-Beta: Neue Funktionen & kompatible Handys

OnePlus hat gestern die erste öffentliche Beta-Version zu OxygenOS 12 angekündigt. Das beliebte Android-Overlay kann somit auf ersten Geräten ausprobiert werden. NextPit verrät Euch nachfolgend, welche Funktionen es neu gibt und auf welchen Modellen ihr das Betriebssystem testen könnt.

Gute Nachrichten für OnePlus-Fans! Der Hersteller hat endlich bekannt gegeben, dass die erste Public-Beta von OxygenOS 12 startet. Die Android-Oberfläche ist dabei auch die erste Software des Herstellers, die auf einer gemeinsamen Codebasis mit ColorOS aufbaut. Trotz der stärkeren Zusammenarbeit mit Oppo hält OnePlus 2.0 an seinem Markenimage fest.

OxygenOS 12 soll also noch immer "burdenless" sein und somit ein schlichtes und funktionales Design haben. Neben dem Design verspricht der Hersteller aber vor allem Anpassungen in drei Bereichen: Arbeit, Entspannung und Mobile Games.

OxygenOS 12 in der Beta: Diese Smartphones sind kompatibel

Derzeit ist die öffentliche Beta von OxygenOS 12 für das OnePlus 9 und 9 Pro verfügbar. Also nur für die neuesten Flaggschiffe des Herstellers.

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OnePlus versichert, dass OxygenOS 12 bald auch auf weiteren Modellen (OnePlus 8, OnePlus 8 Pro, OnePlus 8T, OnePlus 7 Pro, OnePlus 7, OnePlus 7T, OnePlus 7T Pro, NordNord 2, Nord CE 5G) erscheinen wird.

Das "burdenless" Design

Optisch war OxygenOS 11 bereits eine ziemliche Abkehr vom minimalistischen und sauberen Look von Stock-Android. Mit OxygenOS 12 scheint OnePlus diese Richtung fortsetzen zu wollen, indem es seiner Benutzeroberfläche einen frischen Look mit einem "Light and Space"-Stil verleiht. Dieser ist vom amerikanischen Künstler James Turrell inspiriert worden, dessen Werke mit der Wahrnehmung von Licht und Raum spielen.

Konkret haben wir es mit geometrischen Formen zu tun, die in verschiedene "Belichtungszonen" (mit unterschiedlichen Farbtönen) eingeteilt sind. Eine Möglichkeit, die Oberfläche organisch oder subtil zu ordnen und die Elemente auf dem Bildschirm anzuordnen.

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So sollen die Beleuchtungseffekte und das geometrische Design die Oberfläche ordnen und die Elemente auf dem Bildschirm priorisieren. / © OnePlus

OnePlus spricht auch darüber, OxygenOS 12 für Nutzer aus verschiedenen Kulturen und Regionen zugänglicher und verständlicher machen zu wollen, indem die Schriftart durch universellere oder zumindest universell illustrierte Symbole vereinfacht wird.

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OnePlus spricht von "geometrischer Dekonstruktion", um die Vereinfachung seiner Typografie zu veranschaulichen. Ich bin mir nicht sicher, ob der Begriff "geometrische Zerstörung" irgendetwas vereinfacht / © OnePlus

Neben dieser Schlankheitskur hat OnePlus nach eigenen Angaben bei den Anwendungssymbolen mehr Sorgfalt und Liebe zum Detail walten lassen. Auch hier gibt's besser definierte Schatten und subtilere Farbvariationen. Ziel ist es, der Oberfläche ein ausgefeilteres und raffinierteres Design zu verleihen.

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OnePlus hat an der Oberfläche seiner Icons gearbeitet, um sie realistischer und detaillierter zu gestalten. / © OnePlus

Arbeit: Notizen und die OnePlus Scout-Funktion in Shelf integriert

Zunächst einmal hat OnePlus angekündigt, dass sie die Notizen-App mit neuen Bearbeitungsfunktionen vollständig aktualisiert haben. Viel mehr verrät der Hersteller nicht, aber auf den Screenshots unten sehen wir eine neue Layout-Symbolleiste zum Ändern von Schriftarten sowie eine Funktion zum Erstellen handschriftlicher Notizen (mit einem ... Stift?).

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OnePlus behauptet, seine Notizen-App komplett überarbeitet zu haben / © OnePlus

Apropos Produktivität: OnePlus hat ein Update für Shelf angekündigt. Das ist das Kontextmenü, das als Kontrollzentrum für Eure Produktivitätstools dienen soll. Im Menü der Verbesserungen können wir umfangreichere Anpassungsoptionen für Euren Drawer oder die Erstellung einer Gesundheitsdatenkarte erwähnen, die Ihr an Euren Computer anschließen könnt. Dadurch erhaltet Ihr einen direkteren Zugang zu Gesundheitsinformationen wie Kalorien und Herzfrequenz.

OnePlus hat auch den OnePlus Scout in Shelf für globale Nutzer integriert. Diese Funktion, die bisher nur auf dem indischen Markt verfügbar war, ist ein universelles Suchwerkzeug, mit dem Ihr alle Inhalte auf Eurem OnePlus-Smartphone finden können. Derzeit gibt es in OxygenOS 11 eine App-Suchleiste im App-Drawer, eine Einstellungs-Suchleiste in den Einstellungen und eine im Dateimanager. Mit Scout könnt Ihr sie alle zusammenfassen.

Ausruhen

Auch hier macht OnePlus mit Work Life Balance 2.0 eine Indien-exklusive Funktion für globale Nutzer verfügbar. Die WLB 2.0-Funktion basiert auf demselben Prinzip wie der Zen-Modus und ermöglicht es Euch, Eure App-Benachrichtigungen und Nachrichten in zwei Stufen zu priorisieren: Arbeit und Leben.

Der Arbeits- und der Lebensmodus können je nach Standort Eures Büros, Eurer Netzwerkverbindung oder eines Zeitplans auf intelligente Weise umgeschaltet werden, um intuitiv von einem Modus zum anderen zu wechseln.

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WLB 2.0 ist ein Zen-Modus, der in beide Richtungen funktioniert / © OnePlus

Spielen: Sprachmodulator zum Schutz vor Trollen im Mehrspielermodus

Mit OxygenOS 11.3 und dem OnePlus Nord 2 hat OnePlus mit den "Gaming Tools" eine Überarbeitung des Gaming-Modus eingeführt. Dieser Modus ersetzt einfach den Fnatic-Modus, indem er Interface-Optionen bietet, um im Spiel nicht gestört zu werden. Dazu lässt sich die Berührungsempfindlichkeit des Bildschirms einzustellen und Ihr könnt den Pro-Gaming-Mode aktivieren, um die Leistung zu steigern.

Mit OxygenOS 12 fügt OnePlus in fünf beliebten Spielen (PUBG / Call of Duty Mobile / LOL Mobile / FreeFire / Fortnite) einen Sprachmodulator hinzu, mit dem Ihr Eure Stimme bei der Interaktion mit anderen Spielern verändern könnt.

Bonus: Ein dezenterer Dark-Mode und ein überarbeiteter AOD Canvas

Mit OxygenOS 11 hat OnePlus letztes Jahr endlich seine eigene Always On Display-Funktion eingeführt. Eine der Anpassungsoptionen heißt Canva und besteht aus einem schwarz-weißen, skizzenartigen Ausschnitt eines Objekts oder Gebäudes.

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Der überarbeitete Canva-Modus in OxygenOS 12 / © OnePlus

Die Funktion war noch nicht ganz ausgereift, als sie eingeführt wurde, und ich habe sie seitdem ehrlich gesagt nicht mehr benutzt. Aber OnePlus lässt nicht locker und bietet neue Farbvariationen und Stricharten sowie mehr Flexibilität bei der Erstellung eines Canva-Hintergrundbildes (Unterstützung für verschiedene Größen und die Möglichkeit, ein Canva zu bearbeiten).

Schließlich kann der Dark-Mode jetzt in drei Stufen eingestellt werden, so dass die Nutzer mehr Möglichkeiten haben, den Modus zu wählen, der ihren Lesevorlieben entspricht.

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Die drei Stufen des Dunkelmodus in OxygenOS 12 / © OnePlus

So viel zu den angekündigten neuen Funktionen von OxygenOS 11. Ich habe vor, die Beta-Version zu installieren und Euch bald einen ausführlichen Erfahrungsbericht zu geben. Teilt mir in den Kommentaren mit, ob Ihr Fragen zum kommenden Overlay habt oder ob es Dinge gibt, die Euch mehr interessieren als andere und die ich mir ansehen sollte.

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1 Kommentar

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  • Jonas Gröger vor 1 Woche Link zum Kommentar

    Letzter Absatz: geht es nicht um OxygenOS 12 statt 11?