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Garmin Bounce: LTE-Smartwatch für Kinder mit Standortbestimmung in Echtzeit

Garmin Bounce Colors design
© Garmin

Garmin hat mit der "Bounce" eine GPS-Smartwatch für Kinder auf den Markt gebracht. Neben den Sicherheitsfunktionen über LTE glaubt das Unternehmen, dass das neue Wearable Eltern dabei helfen wird, den Zugang ihrer Kinder zu Smartphones zu verzögern. Gelingen soll das mit der Aktivitätsüberwachung und einer Fülle von ansprechenden Inhalten.

Die Garmin Bounce ist die erste GPS-Smartwatch, die das Unternehmen in seinem Kindersortiment anbietet. Sie hat ein 1,3 Zoll großes LCD-Touch-Display und ein Paar Knöpfe auf der rechten Seite. Die Smartwatch ist 5ATM wasserdicht, was soviel bedeutet, das die Uhr Aktivitäten wie Schwimmen und Radfahren standhalten kann.

GPS und LTE der Garmin Bounce ermöglichen Echtzeit-Tracking und Messaging

Der Bounce von Garmin ist mit einer 4G-LTE-Mobilfunkverbindung ausgestattet. Dies ermöglicht Funktionen wie Sprach- und Textnachrichten mit vor eingestellten Nachrichten für Kinder. Die wichtigste Funktion ist jedoch die Echtzeit-Ortung, die Eltern über die Garmin-App auf ihren Smartphones abrufen können.

Die Garmin Bounce ist eine Smartwatch für Kinder.
Mit der Smartwatch Garmin Bounce können Kinder geortet werden. / © Garmin

Garmin hat auch Sicherheitsfunktionen eingebaut, mit denen ein Kind einchecken oder die Erziehungsberechtigten benachrichtigen kann, wenn das Kind sich außerhalb einer bestimmten Grenze bewegt. Außerdem ist eine Notfallhilfe verfügbar, die automatische Nachrichten an Kontakte sendet und einen "Live Tracker" startet, sobald sie aktiviert ist. Allerdings ist dafür ein aktives Abonnement erforderlich, wie auch bei der Nachrichtenfunktion.

Garmin Bounce weitere Smartwatch-Funktionen und Preis

Was die Funktionen der Smartwatch angeht, so gibt es neben der grundlegenden Fitnessaufzeichnung auch eine integrierte Wetter-App sowie kindgerechte Spiele und Apps. Vorsichtige Eltern können auch aufgezeichnete Daten, wie Beispielsweise den Schlaf, Gesundheitsdaten und Sportaktivitäten einsehen.

einsehen und auswerten. Die Akkulaufzeit der Bounce ist mit 2 Tagen angegeben.

Garmin sagt, dass für den LTE-Abonnementplan kein separater Provider erforderlich ist. Für 9,99 Euro/Monat können die Nutzer alle drahtlosen Kernfunktionen der Garmin Bounce nutzen. Die Uhr selbst kostet 179,99 Euro und ist in den Farben Grün, Schwarz und Pink erhältlich.

Was haltet Ihr von der Garmin Bounce Kinder-Smartwatch? Für sorgende Eltern durchaus sinnvoll oder paranoider Verfolgungswahn? Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentare.

Quelle: Garmin

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9 Kommentare

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  • paganini vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Dazu passt ganz gut die Serie Black Mirrow mit der Folge „Arkangel„

    Es kommt halt immer darauf an was man mit der Technik macht. Man kann auch sagen das jeder ein potenzieller Spanner ist weil man den ganzen Tag mit einer Kamera rumläuft. Nutzen vernünftige Leute die Technik richtig dann kann das sehr hilfreich sein!


  • Rennschnecke vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Da gibt es, wie bei allem, ein Für und ein Wider!
    Einerseits kann die dauernde Erreichbarkeit recht hilfreich sein, andererseits frage ich mich, wie die Menschheit 40000 Jahre lang ohne Smartwatch und Handy überleben hat können.


  • Lamensis vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Puh ... Über Spionage von Firmen oder vom Staat wird sich aufgeregt, aber die eigenen Kinder auf Schritt und Tritt ausspionieren ist okay?


    • Matthias "MaTT" Zellmer
      • Staff
      vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Ich bin selbst Vater von zwei Kindern und erinnere mich noch gut an die Zeit, wo ich hart nervös wurde, als ich wusste, dass der Unterricht längst vorbei ist, Kinder max. 10 Minuten im Berliner Straßenverkehr nach Hause brauchen und ne Stunde später noch nicht da waren.
      Dann zu dem Zeitpunkt heftig thematisiert Kinder-Missbrauch, auf der Straße angequatscht usw.. Da ging schon der Puls hoch.
      Ich kann tatsächlich beide Seiten verstehen. Einerseits bin ich der Meinung, muss ab einem bestimmten Alter Schluss mit der "Überwachung" sein. Andererseits finde ich von außen betrachtet einige Dinge, wie die Auswertung von Schlaf etc. auch etwas skurril.
      Ich kenne eine "Helikopter-Mutter" welche Ihren 13-jährigen Sohn via Smartphone-App auf ganzer Linie überwacht und der weiß von nix. Finde ich persönlich auch nicht so geil. Aber ich mische mich prinzipiell nicht in die Erziehung anderer Eltern ein.


      • Lamensis vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Okay, an kritischen Wohnorten vielleicht eine Überlegung wert, aber nur bei voller Kenntnis des Kindes.

        Auf der anderen Seite würde ein Übeltäter vermutlich smart watch und Phone als erstes ins Gebüsch werfen


      • paganini vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Lamensis
        Du hast keine Kinder oder?


      • Lamensis vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Doch, 2


      • paganini vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Lamensis
        Und dir ist es egal wenn die weg sind und sich nicht melden obwohl sie schon seit 1-2h daheim sein sollten? Ich würde mir Sorgen machen und so eine Uhr würde mir dabei helfen die Sorgen zu minimieren


    • Michael K. vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Erziehung heisst auch Grenzen setzen, und dazu gehört durchaus auch ein gewisses Maß an Überwachung. So werden verantwortungsvolle Eltern natürlich überprüfen, ob ihre Kinder die Hausaufgaben machen, und sich an Elternabenden über die schulischen Leistungen und eventuellen Förderbedarf erkundigen, und sich auch vom Kinderarzt über den Gesundheitszustand informieren lassen. Bei Erwachsenen ist gerade letzteres undenkbar, aber eben auch nicht vergleichbar.
      Und natürlich kann man Kinder auch anweisen, einen bestimmten Weg zur Schule zu nehmen, und das auch überprüfen, und bei Zuwiderhandlung sanktionieren. Jugendliche, ich denke da an ein Alter um die 12, 13 kann und sollte man dann immer mehr in die Eigenständigkeit und Eigenverantwortung überführen, der Zeitpunkt dafür hängt aber auch vom individuellen Entwicklungsstand ab. Hat die Erziehung bis dahin geklappt, werden Jugendliche diesen Ablösungsprozess auch selber einleiten und einfordern. Aber auch in dem Alter kann noch ein gewisses Maß an Überwachung erforderlich sein, wird aber zunehmend schwieriger und sollte immer mehr auf Übereinkommen mit dem Jugendlichen hinaus laufen, statt auf bloße Anweisungen. Ein Jugendlicher wird sich aber ohnehin kaum noch mithilfe einer solchen Uhr überwachen lassen. Um den "Geofence" zu verlassen gibt er die Uhr einfach zeitweise einem Freund oder einer Freundin, der/die darin verbleibt, oder er verändert die gesetzten Grenzen einfach nach Belieben selber.

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