Umfrage: Nur unnötiges Spielzeug? Was haltet Ihr von Smart-Living-Gadgets

Umfrage: Nur unnötiges Spielzeug? Was haltet Ihr von Smart-Living-Gadgets

Die CES 2020 hatte dieses Jahr einige Neuheiten im Smart-Living-Bereich parat. Angefangen bei einer Uhr, die Herz und Atmung prüft, bis hin zu einem Roboter, der Euch im Haus unter die Arme greifen soll. Es wird Zeit, eine Bilanz zu ziehen: Was haltet Ihr von Smart-Living-Produkten?

Eine Waschmaschine, die Euch eine SMS schickt, wenn sie fertig ist; ein Petcube, mit dem Ihr auch über größere Entfernung mit Eurem Haustier interagieren könnt – und das alles dank Smart-Living. Wenn es nach den Herstellern geht, wird’s bald nichts mehr geben, was wir nicht per App bedienen und von woanders aus steuern können. Quasi der Gadegt-Himmel für alle Tech-Fans, oder?

Ballie und das WLAN-Desaster: Der Punkt, an dem aus sinnvoll bescheuert wird?

Neu nachgelegt wurde dieses Jahr auf der CES 2020 im Januar. Die französische Firma Withings präsentierte uns eine Hybrid-Uhr (ScanWatch), die sowohl ein EKG integriert hat, als auch einen Schlafapnoe-Erkennung (Atemwegsprobleme). Von Samsung kam das etwas weniger revolutionäre Gadget: Ballie. Offensichtlich sieht die südkoreanische Firma unsere Zukunft in einem knuddligen Ball, der unseren Fernseher einschaltet.

Verrückt, niedlich oder wirklich praktisch – eines haben alle Geräte gemeinsam: Ohne App läuft nichts. Doch die Verbindung mit dem Smartphone klappt nur, wenn das WLAN mitspielt. Wie schnell die Geräte an Smartheit verlieren, und beginnen verrückt zu spielen, hat Christopher in seinem Artikel festgehalten:

Und jetzt seid Ihr am Drücker: 

Was haltet Ihr von Smart-Gadgets?
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Top-Kommentare der Community

  • René H. vor 7 Monaten

    Ich wasche meine Wäsche nur wenn ich zuhause bin. Da ich weiss wie lange meine Maschine benötigt (1 Stunde 38 Minuten) kann ich auf die Uhr schauen, eine Eieruhr stellen oder mit den Ohren hören ob sie noch läuft. Ich brauche auch keinen Kühlschrank der Lebensmittel bestellt, denn er kann nicht entscheiden ob ich immer das haben möchte was gerade ausgegangen ist. Und ich brauche noch immer kein Smartphone zum Licht schalten. Für mich sind diese ganzen Gadgets nichts weiter als Geldmacherei.

24 Kommentare

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  • Viele dieser Dinge fördern die anerzogene Hilflosigkeit durch Technik. Der Sklave der Maloche um all diese Dinge zu kaufen. Und verrutscht irgendwann mal was gesellschaftlich ist der Mensch nur noch schwer überlebensfähig. Muss natürlich nicht so kommen. Wir werden sehen wo Technik die menschliche Reise hinführen wird. Alles ist möglich.

    Gelöschter AccountGelöschter Account


  •   77
    Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

    Smart-Living gibt es sogar bei Beate Uhse im Shop 😁🤟... Ja, da gibt es auch das eine und andere Spielzeug zum Thema: schöner Leben.

    Ich frag mich sowieso, wozu ein Dildo WLAN braucht??😳

    Gelöschter Account


  •   54
    Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

    Ich finde das Wort Smart-Living ein richtiges Unwort. Smart=Intelligent ..... Living=Leben, d.h. die Industrie stellt sich vor, wir Menschen sind zu dumm zum selbst Leben und daher brauchen wir all den Ramsch an Technik. Diese meine Meinung ist sicher nicht jedermanns Geschmack, aber der Name Smart-Living könnte man so als selbst erfüllende Prophezeiung sehen. Denn intelligenter werden die Menschen durch die Hilfmittel ehr nicht. Naja, dann ist das noch die Frage was ist den ein Smart-Living-Produkt? Meine Smartwatch? Mein Smartphone. Im weitesten Sinne sicher ja, doch die sind gottseidank bei mir zumindest nur normale Helfer, denken muss ich noch selbst. Ein wenig Hilfe kann nicht schaden, aber grundsätzlich sollten wir selbst noch fähig sein, Dinge zu tun und hier sehe ich ein Abfallen an Intelligenz beim User .... langfristig, aber egal .... Eine dumme Gesellschaft hat ja auch Vorteile.

    Gelöschter Account


  • ..


  • Nüscht.


  •   42
    Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

    Wenn die Waschmaschine statt der SMS die Wäsche aufhängt, später bügelt und in den Schrank sortiert beginnt sie smart zu werden. Das meiste von dem Zeug ist einfach blöd, ein paar Sachen wie Smartwatch und natürlich Smartphone halte ich für nützlich.


    • Du sagst es. Was nützt es mir wenn mich die Waschmaschine informiert wenn ich nicht zuhause bin. Denn deshalb darf ich trotzdem nicht früher nachhause, ich muss immer auf die Ablösung warten.


  • Ich habe als Smarte Devices nur meine TVs, Smartwatches und Smartphones.

    Sowas wie Google Assit, Alexa Sachen, Siri nutze ich nie und habe auch keine Extra-Hardware die im Haus steht und ständig mitlauscht 😄


  •   77
    Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

    So eine SmartWatch die einige wichtige Körperfunktionen überwacht kann sinnvoll sein. Meine Apple-Watch z.b. zeigt mir gut meinen Schlaf an und hat mir auch als Epileptiker schon öfter am Morgen gezeigt wann ich Krampfanfälle im Schlaf hatte die ich leider nicht mitbekommen habe, auch wenn das nicht so oft passiert z.b. anhand der Schlaf- und Wachphasen und Puls. Auch tagsüber geht das sehr gut. Leider ist ein richtiges Epilepsie-armband zu teuer aber mit gewissen Einstellungen kann das auch eine SmartWatch sehr gut.SmartHome wird die Zukunft sein, keine Frage. Die Technik wird uns viele Arbeiten erleichtern so dass wir uns auch mal um andere Dinge kümmern können, solange sich nicht die Technik gegen den Menschen stellt ist alles in Ordnung.


    • Ich weiß ja nicht genau, was du mit „Technik gegen die Menschen stellt“ meinst, aber in dem Buch „Digitale Demenz“ beschreibt ein Neurologe, dass all die technischen Hilfsmittel, die uns Denkarbeit annehmen, dazu führen, dass das Gehirn „verkümmert“.
      Menschen, die das alles nicht haben, haben in der Regel (na ja - statistisch gesehen) ein besseres Gedächtnis und einen besseren Orientierungssinn. Die Londoner Taxifahrer fahren ohne Navi und deren Gehirne bilden sich selbst in Erwachsenenalter noch weiter aus und werden Leistungsstärker.
      Wenn jemand wie ich aber nur mit Navi fährt und sich gerne jede Denkarbeit von der Technik abnehmen lässt, ist die Folge davon nicht schön.

      Klar, wir wollen nicht mit Spaten die Erde umgraben und so... aber in den letzten Jahren lässt sich in der Neurologie nur Nachteiliges über digitale Medien und technische „Denkapparate“ feststellen.
      Und vor allem bei Kindern und Jugendlichen wirkt sich das sichtbar schlecht aus.

      Meiner Meinung nach sollten wir all den „innovativen“ technischen Helfern erst mal skeptisch gegenüber stehen. Vor allem dann, wenn sie uns Denkleistung abnehmen.

      So, jetzt könnt ihr mich steinigen:)

      Gelöschter AccountThe HanselGelöschter Account


      •   77
        Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

        Wohl wahr 👍. Je mehr der Mensch nicht mehr denkt, desto mehr verblödet er. Sieht man ja schon bei einfachsten Dingen. Wenn man früher was wissen wollte musste man Mutti oder Papi fragen bzw Oma und Opa oder eben das Lexikon. Heute heißt es: frag Google. Routenplanung ist auch so ein Ding. Früher hat man sich die Route selber auf ein Zettel geschrieben und heute gibt's Google Maps.


      • Genau. Und dann beim Fahren auf den Zettel geschaut und nebenbei gelesen, sehr Verkehrssicher. Heute lass ich mir die Route von Google per Sprachausgabe vorlesen und kann mich voll auf den Verkehr konzentrieren. So und jetzt die preisfrage: was ist besser und sicherer davon? Und du findest es echt besser 3 Stunden im Lexikon zu suchen( was ich ja übrigens unterwegs gar nicht mit habe) als es kurz in die Suchleiste eizugeben( und das muss übrigens nicht Google sein,es gibt auch andere). In der gesparten Zeit kann ich schon wieder was neues lernen. Finde ich clever und nicht dumm.


      •   77
        Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

        Genauso unsicher wie nebenbei aufs Handy glotzen oder telefonieren


      • Ja aber bei zb Maps muss ich nicht aufs Handy schauen. Aber den selbst geschriebenen Zettel muss du während der Fahrt lesen. Oder du fährst an jeder Abzweigung rechts ran und schaust nach. Sehr pracktisch. Außerdem hat niemand was von telefonieren oder aufs Handy glotzen gesagt. Ich glaube du solltest die Kommentare wirklich mal genauer lesen.


  • Ich wasche meine Wäsche nur wenn ich zuhause bin. Da ich weiss wie lange meine Maschine benötigt (1 Stunde 38 Minuten) kann ich auf die Uhr schauen, eine Eieruhr stellen oder mit den Ohren hören ob sie noch läuft. Ich brauche auch keinen Kühlschrank der Lebensmittel bestellt, denn er kann nicht entscheiden ob ich immer das haben möchte was gerade ausgegangen ist. Und ich brauche noch immer kein Smartphone zum Licht schalten. Für mich sind diese ganzen Gadgets nichts weiter als Geldmacherei.


    • @René: Das glaubt man so lange, bis man es mal ausprobiert hat. Bei mir fing es mit den Thermostaten an, mittlerweile ist quasi alles bei mir smart. Vorher dachte ich z.B. auch: Smartes, buntes Licht brauche ich nicht - es trägt aber nun mal doch zum Komfort bei. Und genau darum geht es ja: Klar geht es auch ohne, es ist aber halt schöner und bequemer, "Smart" eben.


      • Bequemlichkeit kann aber auch zu gesundheitlichen Problemen führen. Vor allem wenn man sich immer weniger bewegt. Ein bisschen Bewegung schadet nicht. Und "Bundes Licht" kann man auch manuell schalten, das geht auch ohne Smartphone. Die Thermostate brauche ich nicht anzufassen (19 Grad tagsüber, 18 Grad nachts, da muss ich nichts dran ändern. Nur wenn ich in Urlaub bin stelle ich komplett auf 18 Grad).


      • Sebo vor 7 Monaten Link zum Kommentar

        Trägt zum Teil aber auch zur Faulheit bei. Alles von Handy aus zu bedienen lässt einen nur bequem werden. Es heißt doch sonst immer man bewegt sich insgesamt zu wenig. Bei Behinderten oder älteren Menschen natürlich kein Thema.


      • Naja, man kann sich auch einen "Fett-weg-Gürtel" umschnallen... 😁

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