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Apple: Der Akkuwechsel für das iPhone und iPad wird teuer

NextPit iPhone 12 Mini back
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In diesem Jahr wird Apple die Ersatzkomponenten für seine Geräte erhöhen, zumindest beginnend mit dem Akku. Der Hard- und Software-Entwickler aus Cupertino hat angekündigt, dass am 1. März die Gebühr für den Akkutausch für iPhones, Macs und iPads deutlich teurer wird.

Apple zieht die Preisschraube an

Wenn Ihr kein AppleCare+-Abonnement oder keine iPhone-Garantie mehr habt, wird der Akku-Wechsel durch die happige Preiserhöhung 99 Euro kosten. Das sind 24 Euro mehr als die aktuellen 75 Euro, die Apple dafür berechnet. Das sind dann knapp ein Drittel mehr und vermutlich der bestehenden Inflation geschuldet sein. Dieser Schritt ist nicht großartig überraschend, da der Service für ein iPhone 14 bereits 119 Euro kostet. Zu den abgedeckten Geräten gehören das iPhone 13 (Pro) und ältere Modelle.

Wie viel kostet es, den Akku des iPads zu tauschen?

Inzwischen sind auch die iPads von Apples bevorstehendem Preiserhöhung betroffen. Für das iPad Pro (2021), das iPad Air 5 (2022), das iPad Mini (2021) und frühere Modelle werden die Gebühren sogar um 40 Euro erhöht. Ausschließlich das Apple iPad ohne zusätzliche Bezeichnung bleibt von der Preiserhöhung verschont. Der Preis für einen Akku-Tausch beträgt hier weiterhin 109 Euro.

Nutzer:innen, die AppleCare+ in Anspruch nehmen, erhalten weiterhin einen kostenlosen Akkuservice, solange der Wert des Batteriezustandes Eures iPhones unter 80 Prozent liegt. Das Abonnement kostet für die neuesten iPhone-Modelle in den USA in der Regel nur 8,99 Euro pro Monat und 11,99 Euro oder mehr, wenn es gegen Diebstahl und Verlust versichert ist.

Apple hat letztes Jahr ein Self-Service-Reparaturprogramm gestartet, bei dem Ihr Originalteile auf der Website bestellen und Euer Gerät selbst reparieren könnt. Das Unternehmen hat jedoch nicht erwähnt, ob dieses Programm ebenfalls von der Preiserhöhung betroffen sein wird. Zu den unterstützten Geräten gehören das iPhone 13, das iPhone 12 und das iPhone SE der dritten Generation.

Wir würden gerne wissen, wie Ihr Euer Apple-Gerät repariert. Bringt Ihr es lieber zu Apple oder zu einem Drittanbieter-Servicecenter?

Quelle: Apple

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7 Kommentare

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  • Wohlgeboren vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Wenn man seinen Akku nicht der Sommerhitze aussetzt und sein Handy auch im Winter nicht im Auto liegen lässt - wonach sich in meinem Umfeld einige über „den schlechten Akku des iPhones“ beschwerten - sollte der Akku 48 Monate problemlos durchhalten.

    Und alle, die kein neues iPhone kaufen, sind (zumindest in meinem Umfeld) sowieso auf einem günstigen Fuß unterwegs und haben Bildschirm und Akku bei Bedarf selber getauscht.


    • Michael K. vor 1 Monat Link zum Kommentar

      48 Monate? Das wären 1440 Ladezyklen. Apple garantiert nur 500 Ladezyklen (bis 80% Restkapazität), und das wären dann 500 : 30 = 16,7 Monate (bei täglicher Ladung und 30 Tagen pro Monat) oder knapp 1,5 Jahre. Eine Wechselakkuvorschrift der EU wäre, das zeigt das Beispiel und die Preiserhöhungen, also sehr zu begrüßen.

      H G


      • Tim vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Kommt massiv drauf an, wie so eine "Wechselakkuvorschrift" aussieht. Auf die Wechselakkus wie ~2013 habe ich persönlich überhaupt keine Lust, zumal sie zwangsläufig mit wesentlich schlechteren Akkulaufzeiten verbunden wäre, da solche Systeme viel mehr Platz brauchen.


      • Wohlgeboren vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Oh… Denkfehler - 24 Monate… sorrx


    • Rennschnecke vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Ich stelle nur fest, dass bei ziemlicher Gleichbehandlung die Akkus schon unterschiedlich lange halten. Bei meinem 12mini hatte ich nach einem Jahr 87 Prozent Kapazität, beim 13mini satte 99 Prozent (Systemeinstellung bei beiden Geräten: optimales Laden). Bei meinem 7er hatte ich nach 2 Jahren eine Kapazität von 89 Prozent, bei meinem 2020SE derzeit (ebenfalls nach 2 Jahren Gebrauch) nur noch 74 Prozent. Die beiden letzten Berufs-Geräte liefen/laufen ohne der Einstellung für schonendes Laden. Warum das SE schon derart schwächelt ist mir ein Rätsel. Ich mache damit nichts anderes als sonst auch.

      Jedenfalls lohnt sich der Wechsel auch bei 99 Euro!! Besser als jedesmal ein neues Gerät kaufen.


      • Michael K. vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Solche Schwankungen, wie von Dir angegeben liegen schon im Bereich der normalen Lebensdauerstreuung solcher Akkus. Sie halten halt nicht alle eine exakt gleiche Zyklenzahl, sondern die unterliegt einer statistischen Verteilung, z.B. einer "Normalverteilung".
        Wenn aber Geräte einerseits beruflich genutzt werden, i.d.R. also besonders intensiv, anderseits deshalb nicht schonend geladen (und entladen) werden, dann liegt ja auf der Hand, warum deren Akkus weniger lang halten bzw. stärker verschleißen. Ein Akku der schonend geladen und entladen wird, als z.B. von 25% bis 75% der nominellen Kapazität, hat i.d.R. wesentlich mehr vollständige Ladezyklen, als ein Akku, der von 0 bis 100% geladen wird, was ein vollständiger Ladezyklus ist. Ein Akku der von 25% bis 75% geladen wird, hat erst nach zwei solcher Teil-Ladezyklen einen vollständigen Zyklus erreicht. Von einem solchen Akku kann man aber nicht nur 1000 solcher Teil-Ladezylen erwarten, damit wäre nichts gewonnen, sondern z.B. 1500, was 750 vollständigen Ladezykken entspricht, gegenüber z.B. 500, wenn die volle Kapazität genutzt wird. Aber das ist dann halt der Preis der schonenden Ladung. Man hat zwar mehr Zyklen, muss aber auch häufiger, in anderen Fällen auch länger laden.

        Bei High-End-Geräten lohnt sich der Akkutausch i.d.R. auch dann noch, wenn der 100 € kostet. Bei einem Mittelklassegerät, wo der Akkutausch kaum billiger ist, (ausser der Hersteller hat den Akku besonders servicefreundlich verbaut) aber eben u.U. nicht mehr. Ein 250 € Smartphone kann nach zwei bis drei Jahren schon weniger als 100 € Restwert haben, und dann wäre der kaputte Akku ein "Totalschaden". Das wäre aber nicht der Fall wenn man den Akku für den reinen Akkupreis von z.B. 30 € tauschen könnte.
        Und auch Besitzer von High-End-Geräten sollten sich über die im Beispiel eingesparten 70€ freuen können.


  • René H. vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Das ist immernoch günstiger als ein neues Gerät. Gut für die Umwelt. Vielleicht ändert ja die kommende EU-Richtlinie was, wenn der Akku selbst getauscht werden können muss.

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