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Fairphone 4 im Test: Das Handy, das wir alle kaufen sollten!

Update: Kompletter Test!
Fairphone 4 im Test: Das Handy, das wir alle kaufen sollten!

Das Fairphone 4 ist das Handy, das wir alle kaufen sollten! Denn das dänische Social-Business Fairphone kombiniert Nachhaltigkeit, faire Arbeitsbedingungen und Reparierbarkeit mit solider Hardware. Aber wie groß sind die Abzüge, die man zum Preis von 579 Euro im Vergleich zu Xiaomi, Realme, Samsung und Apple macht? Hierfür hatte ich das Fairphone 4 eine Woche lang im Test!

Bewertung

Pro

  • Im Optimalfall bis zu 6 Jahre Updates
  • Nachhaltigkeit
  • Faire Arbeitsbedingungen
  • Überraschend gute Kameras
  • Fühlt sich wertig an
  • Gute Akkulaufzeiten

Contra

  • Vergleichsweise teuer
  • Ziemlich groß und schwer
  • LC-Display mit Wassertropfen-Notch
  • Technisch nicht ganz auf der Höhe

Kurzfazit zum Fairphone 4

Die Frage, die wir uns in diesem Testbericht alle stellen: Ist das Fairphone 4 nur etwas für verblendete Vegano-Hipster, die in Berlin "Fhain" wohnen und Bio-Gemüse kaufen? Keineswegs, denn im Vergleich zum Fairphone 3 hat das dänische Social-Business ein wirklich schönes und toll verarbeitetes Handy entwickelt. Noch immer müsst Ihr jedoch Abzüge bei der technischen Ausstattung machen.

Denn das Fairphone ist zu einer UVP von 579 Euro technisch eher mit Smartphones unter 400 Euro zu vergleichen. Wer sich aber für die Themen Nachhaltigkeit, Reparierbarkeit und faire Arbeitsbedingungen interessiert, den wird das nicht stören. Allerdings sehe ich in der recht schwachen Hardware ein mögliches Zukunftsproblem. Denn auch wenn Android 15 irgendwann auf dem Fairphone Einzug findet, ist die Arbeitsgeschwindigkeit des Prozessors dann womöglich nicht mehr ausreichend.

NextPit Fairphone 4 front camera
2019 will sein Display zurück: Die große Wassertropfen-Notch ist einer meiner Kritikpunkte am Fairphone 4. / © NextPit

Fairphone muss also Upgrades liefern, die das Handy auch auf Dauer nutzbar halten. Dank der Modularität lassen sich Upgrades selbst einbauen, auf Dauer wird die Nutzung dadurch aber noch kostspieliger. Sind wir aber ehrlich und geben zu, dass das Weglassen von Netzteilen höchstens unsere Gewissen beruhigt, müssen wir uns eingestehen: Das Fairphone 4 ist das Handy, das wir in Zeiten des Klimawandels alle kaufen sollten. Spaß macht das aber nur bedingt – neueste Technologien können wir dabei nicht ausprobieren und teurer ist es auch noch. Sorry Umwelt!

Mich als verblendeten Vegano-Hipster, der in Berlin Fhain wohnt und gerne Bio-Gemüse kauft stört das aber weniger! Und Euch?

Design & Display: Schraub mich auseinander!

Das Fairphone 4 ist mit den Maßen 15,6 x 7,5 x 1,1 Zentimeter kein kompaktes Smartphone. Ausnahmsweise liegt das nicht an einem Riesen-Display, sondern am modularen Gehäuse. Denn um Bauteile einfach reparieren und upzugraden zu können, lässt sich das Handy auseinanderschrauben. Die Verarbeitung ist dabei so gut wie nie zuvor. Und einen gewissen Charme versprüht das Smartphone ebenfalls.

Hat mir gefallen:

  • Hochwertige Verarbeitung
  • Modularität
  • Schöner Vibrationsmotor

Hat mir nicht gefallen:

  • Dicke Displayränder samt Wassertropfen-Notch
  • Klobig und schwer
  • Lautsprecher eher zweckmäßig

Ich gebe zu: Beim Auspacken des Fairphone 4 war ich ziemlich abgeturnt. Ich hatte mir das nachhaltige Smartphone ein wenig dezenter gewünscht. Eine Woche später stellt sich aber ein gewisser Charme ein, der sich aus Größe, Gewicht, Verarbeitung und Materialwahl ergibt.

Denn die rutschfeste Rückseite und das fest zusammengeschraubte Gehäuse versprühen ein Rugged-Smartphone-Feeling. Dazu kommt ein kräftiger und präziser Vibrationsmotor, der die Präsenz des Smartphones weiter unterstreicht. Mit einem Displayglas aus Gorilla Glas 5 ist das Handy zudem ganz gut gegen Stöße geschützt. Panik nach dem Herunterfallen hatte ich nie. 

NextPit Fairphone 4 display
Die Displayränder des Fairphone 4 sind gewöhnungsbedürftig im Jahr 2021. / © NextPit

Allerdings ist das Display einer der größten Kritikpunkte beim Fairphone 4. Die dicken Displayränder und die Wassertropfen-Notch wirken im Jahr 2021 abschreckend wie ein Nestlé-Produkt bei im Biomarkt! Darin schlummert ein LC-Display mit geringer Bildwiederholrate von 60 Hertz, das dafür aber recht gut bei den Blickwinkeln und bei der Helligkeit abschneidet. Die Auflösung ist mit 1080 x 2340 Pixeln ebenfalls toll.

Abschließend noch ein paar Worte zur Modularität: Mit dem im Lieferumfang enthaltenen iFixit-Schraubenzieher könnt Ihr das Fairphone 4 komplett auseinandernehmen. Hierzu nehmen wir noch ein Video auf, dank Beschriftungen und Markierungen ist der Auseinanderbau aber ziemlich idiotensicher. Sobald Fairphone ein Upgrade für den Lautsprecher anbietet, würde ich diesen übrigens austauschen. Reicht für Anrufe, aber nicht für Mucke.

tl;dr: Das Fairphone 4 ist kein dezentes Smartphone mit dünnen Displayrändern. Stattdessen müsst Ihr eher ein Faible für robuste Handys mitbringen. Während das sicher Geschmackssache ist, überzeugt das Display mit 60 Hertz und LC-Technologie weniger.

Leistung: Aktuell auf Mittelklasse-Niveau

Im Fairphone 4 arbeitet ein 5G-fähiger Qualcomm Snapdragon 750G 5G. Hinzu kommen 128 Gigabyte oder 256 Gigabyte interner Speicher, der mit 6 oder 8 Gigabyte RAM gepaart ist. Neben 5G sind Bluetooth 5.1, WiFi 5 und NFC mit an Bord. Der interne Speicher ist über MicroSD-Karten erweiterbar.

Hat mir gefallen:

  • Hardware "upgradable"
  • Einsatz recycelter Materialien
  • Leistung reicht im Jahr 2021 aus

Hat mir nicht gefallen:

  • Langzeitfreude bei gebotener Hardware fraglich
  • Kein Dual-SIM

Für einen Preis von mindestens 579 Euro ist die Hardware im Vergleich zu anderen Herstellern ernüchternd – da macht Fairphone niemandem was vor. Während es zu diesem Preis beispielsweise schon das Realme GT mit Snapdragon 888 und neuesten Speicher-Standards gibt, müsst Ihr bei Fairphone mit einem Snapdragon 750G Vorlieb nehmen. Das Mittelklasse-SoC findet Ihr beispielsweise im OnePlus Nord CE, das knapp 300 Euro kostet.

NextPit Fairphone 4 side
Der Fingerabdrucksensor sitzt seitlich am Gehäuse und funktioniert echt gut! / © NextPit

Im Jahr 2021 könnt Ihr mit dem SoC aber dennoch im 5G-Netz surfen, aktuelle Mobile Games zocken, und auch die Performance des vorinstallierten Android 11 ist snappy und flüssig. Auf Überhitzungsprobleme müsst Ihr Euch beim Fairphone zudem nicht einstellen.

Neben der getesteten Variante mit 6 Gigabyte RAM und 128 GB internem Speicher bietet Fairphone noch eine Variante mit 8 / 256 GB an. Diese ist mit 649 Euro aber gleich 70 Euro teurer. Alternativ könnt Ihr den Speicher auch über eine MicroSD-Karte erweitern. Theoretisch ist beim Fairphone 4 zudem sogar das SoC erweiterbar. Wie die Kamera, die Lautsprecher und der Akku ist die Hauptplatine modular – dafür braucht Ihr aber einen Torx-Schraubenzieher.

Modularität vs. Leistungsüberschuss

Gäbe es diese Möglichkeit nicht, fänd' ich Langlebigkeit des Fairphone 4 kritisch. Denn mit einem fest-installierten Mittelklasse-SoC und fünf Jahren Garantie an den Start zu gehen, wäre widersprüchlich. Auch wenn es theoretisch möglich ist, in fünf Jahren noch ein Android-Handy mit Snapdragon 750G zu nutzen, wird die Leistung dann aber wahrscheinlich nicht mehr zufriedenstellend sein.

Es ergeben sich zwei Optionen: Entweder hätte sich Fairphone dazu entscheiden können, einen leistungsstärkeren Chipsatz zu verbauen – dabei wäre der Preis des Basismodell noch weiter angewachsen. Oder man setzt auf die Bereitschaft der Kund:innen, in Zukunft Geld für Module auszugeben. Fairphone hat sich für die zweite Taktik entschieden und das ist auch irgendwie verständlich. Denn noch mehr Geld für das Fairphone zu verlangen, hätte sicher auch Nachhaltigkeits-Freaks abgeschreckt.

tl;dr: Die Leistung des Fairphone 4 ist für den verlangten Preis unterdurchschnittlich. Aber das wird die meisten Kund:innen nicht groß jucken. Was zählt: Die Performance reicht im Alltag und bei Mobile Games. Für die Zukunft hält sich Fairphone die Entwicklung neuer Module offen, für die Kund:innen aber zahlen müssen. 649 Euro für 5 Jahre Handynutzung sind also nicht drin!

Kamera: Eher zweckmäßig

Auf der Rückseite bietet das Fairphone zwei Kameras an, zu denen sich ein ToF-Sensor gesellt. Effektiv könnt Ihr zwischen Weitwinkel mit 48 Megapixeln und Ultraweitwinkel mit 48 Megapixeln umschalten. Die Selfie-Kamera löst mit wahnwitzigen 25 Megapixeln auf.

+++ Zum Zeitpunkt des Tests handelte es sich bei der installierten Kamera-App noch um eine Vorab-Version +++ 

NextPit Fairphone 4 camera
Drei Löcher für zwei Kameras – und einen ToF-Sensor. / © NextPit

Hat mir gut gefallen:

  • Gute Schärfe, Farben und Belichtung
  • Effektiver HDR-Modus
  • Knackscharfe Selfies 🤳

Hat mir nicht gefallen:

  • Ergebnisse nicht immer konsistent
  • Weißabgleich häufig daneben
  • Kein Porträtmodus

Auch beim Kamera-Setup trifft Fairphone voll in die Mittelklasse. Allerdings verzichtet der Hersteller auf Pseudo-Zusatzlinsen für Makro oder Tiefeninformationen, sondern stellt dem Dual-Setup stattdessen einen ToF-Sensor zur Seite. Dieser unterstützt den Autofokus und kann in der Theorie auch Tiefeninformationen für digitales Bokeh und AR-Anwendungen liefern. Ein Potenzial, das beim Fairphone 4 aktuell aber verpufft.

Fairphone 4 Daylight Photo NextPit
Mein Lieblingsbild des Fairphone 4! / © NextPit

Denn einen Porträtmodus sucht Ihr in der vorinstallierten Kamera-App vergebens. Da ein solcher Modus im Vorgänger vorhanden war, schätze ich, dass Fairphone diesen noch nachliefert. Im Oktober gibt es vier Punkte, auf die ich beim Fairphone 4 eingehen will.

1. Teils echt schöne Fotos mit gutem HDR

Eventuell auch noch der unfertigen Software geschuldet ist die variierende Bildqualität. Zum Teil entstehen mit dem Fairphone 4 wunderschöne Aufnahmen, die nicht von übermäßigem HDR oder von einer Rauschunterdrückung weichgezeichnet werden. Hier seht Ihr ein schönes Beispiel:

Fairphone 4 HDR Photo NextPit
Der HDR-Modus gleicht die Lichtbedingungen gut aus, übertreibt dabei aber nicht. / © NextPit

Aktiviert Ihr zusätzlich den HDR-Modus, steigt der Dynamikumfang der Fairphone-Kamera. Hier schafft es der Hersteller für meinen Geschmack, eine gute Mitte aus effektiver Dynamikumfangerweiterung und Künstlichkeit zu treffen.

2. Software macht zu häufig Murks

Ankreiden muss ich Fairphone allerdings, dass die Software die benötigten Bedingungen zur Aufnahme des Fotos nicht immer richtig einschätzt. Auf dem Ergebnis sind die Farben in solchen Fällen vollkommen falsch oder die Belichtung ist nicht optimal.

Fairphone 4 Colour Photo NextPit
Bei den Farben dieses Hauses hat das Fairphone 4 ziemlich Mist gebaut. / © NextPit

Grundsätzlich ist die Kamera-App zudem echt mangelhaft. Es fehlt ein Porträtmodus, die Bedienung ist umständlich und einige Knöpfe sind nicht wirklich verständlich gelabelt. Beispielsweise zeigt der Zoom-Regler sowohl ein Panoramabild als auch eine Beschriftung mit "1,0x". Beim Drücken aktiviert sich aber nicht der Panoramamodus, den es noch einmal extra gibt, sondern die Ultraweitwinkelkamera.

3. Nachtaufnahmen verlieren viele Details

Im Fairphone 4 gibt's auch einen Nachtmodus, der im Vergleich zu den Versionen anderer Hersteller schön dezent ist. Heißt, er hellt Motive nicht übermäßig auf, sondern schafft es, eine realistische Lichtstimmung beizubehalten. Allerdings verlieren die Bilder bei genauer Betrachtung viele Details. Das ist ein Ergebnis der Rauschreduzierung, die zu Matsch und digitalen Artefakten neigt.

Fairphone 4 Nighttime Photo NextPit 2
Die Stimmung fängt das Handy gut ein, die Details nicht so recht. / © NextPit

4. Überraschend gute Selfies

Zu guter Letzt noch zur Selfie-Kamera, die mit 25 Megapixeln superhoch auflöst. Wider Erwarten sind die Ergebnisse knackscharf und zuverlässiger als bei der Kamera auf der Rückseite. Wer also gerne Selfies aufnimmt, der ist mit dem Fairphone 4 gut bedient.

Fairphone Selfie NextPit 1
Die Selfie-Kamera ist knackscharf und übrigens auch austauschbar! / © NextPit

tl;dr: Die Kamera des Fairphone 4 wirkt Anfang Oktober 2021 noch ein wenig unfertig. Das liegt an der Kamera-App, bei der es sich tatsächlich noch um eine Beta handelt. Allerdings sehen die Fotos, die Ihr geschuldet dieses Umstands noch ein wenig unter Vorbehalt betrachten solltet, vielversprechend aus.

Akku: 100% Akku in 15 Sekunden

Das Fairphone 4 ist eines der wenigen Smartphones, die über einen wechselbaren Akku verfügen. Was für mehr Nachhaltigkeit sorgen soll, kann genauso gut als schnellstes Quick-Charging der Smartphone-Welt interpretiert werden. Denn die 3.905 mAh ladet Ihr mit ein bisschen Übung in weniger als 15 Sekunden wieder auf, wenn Ihr Euch eine zusätzliche Batterie kauft.

Hat mir gefallen:

  • Wechselbarer Akku
  • Solide 2-Tages-Akkulaufzeit

Hat mir nicht gefallen:

  • Kein Wireless-Charging
  • Quick-Charging nur mit 20 Watt

Im Alltag erreichte ich mit dem neuen Fairphone locker-leicht Akkulaufzeiten von zwei Tagen. Dabei habe ich dem Akku sogar so sehr vertraut, dass ich ohne Ladekabel zwei Tage in die Natur gefahren bin und dabei auf das Smartphone als digitalen Mietwagen-Schlüssel angewiesen war. Und gerade, wenn Ihr auf Festivals oder Roadtrips lange ohne Steckdose auskommen müsst, ist das Fairphone 4 ein Tipp.

NextPit Fairphone 4 battery
Der Akku ist modular – und das ist wunderbar! / © NextPit

Denn für 29,95 Euro gibt's im Fairphone-Onlineshop einen Wechselakku. Ein Vorteil, den viele andere Hersteller zur Erreichung von Wasserdichtigkeit und aus anderen Gründen nicht bieten. Dafür müsst Ihr beim Fairphone 4 allerdings auf Wireless-Charging verzichten, und Quick-Charging funktioniert nur mit 20 Watt. Damit ist der Akku in knapp 30 Minuten um die Hälfte geladen. Das geht in Ordnung, ist aber längst kein Rekord.

tl;dr: Auch wenn mein "100% Akku in 15 Sekunden" aus der Überschrift nicht ganz ernst gemeint war (CliCkBaiT), ist die Verfügbarkeit des Wechselakkus ein echter Vorteil gegenüber anderen Handys. Doch auch mit einer Batterie ist die Akkulaufzeit von zwei Tagen gut. Lediglich auf Wireless-Charging müsst Ihr verzichten.

Nachhaltigkeit: Fairphone bleibt unschlagbar

Das Fairphone 4 darf man nicht testen, ohne auf das Thema Nachhaltigkeit einzugehen. Denn hier liegt der eigentliche "USP" des Handys. Auf einen Blick erwarten Euch im Vergleich zu anderen Handys folgende Vorteile, wenn Ihr Euch für das Fairphone 4 entscheidet:

  • 5 Jahre Garantie beim Kauf vor dem 31.12.2022
  • Geplante Android-Updates bis 2027 (Versions-Updates bis Android 15)
  • Elektroschrott-Neutral – Fairphone kompensiert anfallenden Müll zu 100%
  • Faire Materialien, darunter recyceltes Plastik und seltene Erden sowie Fairtrade-zertifizierte Lieferketten bei Gold, Wolfram und weiteren Stoffen
  • Einfache Reparierbarkeit durch Modularität – über einen mitgelieferten Schraubenzieher lassen sich Akku, Kameramodul, Speicher und weitere Komponenten austauschen

Das Thema Nachhaltigkeit wird häufig mit einer gewissen Abwehrhaltung beantwortet. Verständlich, denn schließlich gibt es bei anderen Herstellern mehr Spaß für weniger Geld; und bei Samsung, Apple und Co. werden Netzteile schließlich auch weggelassen. Allerdings ist es nicht so einfach, im Elektronikbereich wirklich nachhaltige Produkte herzustellen.

Wie schwer das ist, könnt Ihr durch den Aufpreis berechnen, den Fairphone für das Smartphone verlangt. Für Technik, die im Jahr 2021 bei anderen Herstellern knapp 300 Euro kostet, sind plötzlich ab 579 Euro fällig. Ein Aufpreis von 280 Euro also für die Vermeidung von Elektroschrott, die Mehrkosten für eine längere Update-Garantie, die Entwicklung eines modularen Design und faire Arbeitsbedingungen bzw. Lieferketten.

Erster Eindruck vom Fairphone 4

Das Fairphone 4 ist die aktuell beste Alternative für Nutzer:innen, die Wert auf Nachhaltigkeit legen. Die Abstriche, die man dabei machen muss, betreffen vor allem die Leistung und das Design. Während die Smartphones anderer Hersteller zu Preisen ab 500 Euro bereits mit Hochleistungs-Chips ausgestattet sind und winzige Displayränder aufweisen, muss man sich bei Fairphone mit weniger zufrieden geben.

Im Alltag erwies sich das Fairphone 4 dennoch als taugliches Smartphone, das alle Anwendungen in ausreichender Qualität meistert. Ja, die Kameras sind weniger leistungsstark als im iPhone 13 und das Display sieht deutlich schlechter aus, als beim Xiaomi 11T Pro. Darauf kommt es aber nicht an, wenn man sich das Fairphone 4 kauft.

NextPit Fairphone 4 back open
MIt diesem simplen Mechanismus macht Ihr das Handy auf! / © NextPit

Denn der Kauf dieser Geräte setzt viele negative Konsequenzen in Gang, von denen wir erst einmal nicht viel mitbekommen. Die Lebensdauer sogenannter "Fast-Phones" wird von Herstellern auf wenige Jahre kalkuliert, gleichzeitig entstehen bei der Herstellung eines Handys im Schnitt 89 Kilogramm Elektroschrott. Greenwashing ist gängige Praxis und irgendwie beruhigt es uns alle zu sehr, wenn nicht noch ein Ladegerät vom Karton in der Schublade landet. Denn nachhaltiger ist das nicht wirklich.

 

Beim Versuch, diese Konsequenzen zumindest bei den eigenen Geräten zu minimieren, trifft Fairphone meiner Meinung nach eine gute Mitte. Denn sicher ließe sich in puncto Nachhaltigkeit noch mehr rausholen, wenn das Fairphone 4 mehr als 1.000 Euro kosten würde. Aber wenn Ihr Eure Erwartungen ein bisschen zurücknehmt und für 579 Euro ein Handy mit einem Update-Versprechen von 6 Jahren kauft, das im Schadensfall auch noch repariert werden kann, dann ist das keineswegs ein schlechter Deal! Ein bisschen besser schlafen könnt Ihr dabei vielleicht auch.

Fairphone 4: Preise im Check

  6 GB / 128 GB 8 GB / 256 GB
Preis 579 Euro 649 Euro
Release 25. Oktober 2021 25. Oktober 2021

Das Fairphone 4 schafft es somit auf 4 von 5 Sternen. Allerdings müsst Ihr Euch dabei einen Stern grün denken. Dieser symbolisiert die einzigartigen ökologischen Vorteile, die beim Kauf des Fairphones mit dabei sind. Diese ziehen die Endnote bei einem Handy, das technisch nicht mit anderen Modellen mithalten können, nach oben. Ist Euch Nachhaltigkeit wichtig, solltet Ihr zuschlagen!

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Top-Kommentare der Community

  • Tenten vor 2 Wochen

    "Also wer sich das Ding holt, der will nur damit protzen, dass er super nachhaltig lebt."

    Was bitte stimmt denn bei dir nicht?

  • HEB vor 2 Wochen

    Einfach in der heutigen Zeit viel besser als so mancher andere Hersteller. Und seid doch mal ehrlich mit Euch selber wer nutzt denn die Leistung von einem Top Smartphone aus? Ich würde mal ganz frech sagen nicht mal 10%, also lasst uns was für unsere Umwelt tun und nicht immer nach mehr und schneller geiern.

  • Tim vor 2 Wochen

    Ja und Realme ist auch ein total nachhaltig denkender Konzern, der in etwaigen Überprüfungen (z.B. bei Greenpeace), bzw. der Mutterkonzern, auch überhaupt nicht durch die Bank durchfällt.
    Realme lebt davon, dass sie Geräte verkaufen, die schnell ersetzt werden. Deshalb können sie auch solche Kampfpreise bieten. Das macht Fairphone nicht - nur logisch, dass sie deutlich teurer sind.
    Ziemlich fragwürdiger Vergleich...

  • Timo L. vor 2 Wochen

    Oder sein Top Smartphone einfach mindestens 4 Jahre nutzen. Die Sicherheitspatches für den Zeitraum bekommt man ja schon bei manchen Herstellern.

    Viel Leistung finde ich da schon wichtig, Ein Smartphone ist schließlich ein kleiner Computer und wird mit den Jahren nicht schneller.

  • Michael K. vor 2 Wochen

    Das Urteil "Müll" zu dem Fairphone, welches manche hier fällen, ist nicht fair zu dem Phone.
    Mag ja sein, dass es nicht in jeder Beziehung auf dem neusten technischen Stand ist, und vermutlich würde es auch keinen Designerpreis gewinnen. Aber wer in einem Smartphone einfach einen Gebrauchsgegenstand sieht, und kein modisches Accessoir oder keine mobile Spielkonsole, bekommt hier solide Leistung und eine zukunftsweisende technische Konzeption.
    Der Preis mag für das Gebotene hoch erscheinen. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass Fairphone vielleicht einige hunderttausend Geräte produziert, und nicht zweistellige Millionenzahlen, und daher selber auch viel teurer einkauft. Auch die Kontrolle der Lieferketten, die Vermeidung von Konfliktrohstoffen und faire Löhne für die am Zusammenbau beteiligten Arbeitskräfte gibt es nicht zum Nulltarif.
    Der Käufer bekommt aber auch eine Gegenleistung, selbst wenn er nicht bereit ist, für ein gutes Gewissen Geld auszugeben . Geringe Reparaturkosten und damit Ersparnis, spätestens wenn ein neuer Akku fällig wird und lange Updates versprechen eine lange Nutzungsdauer. Auch wenn es dann in vier bis sechs Jahren noch weniger auf aktuellem Stand ist, als Gebrauchsgegenstand kann es auch dann noch seinen Zweck erfüllen, und wenn es das macht, was spielt es dann für eine Rolle, ob der Prozessor ein paar Jahre auf dem Buckel hat?
    Das Konstruktionsprinzip des Fairphones ist jedenfalls zukunftsweisend und lässt diesbezüglich den Wettbewerb hinter sich. Wenn man die Wegwerfgesellschaft, die ein Teilproblem des Klimawandels ist, verlassen will, dann führt kein Weg vorbei an Geräten, die leicht und schnell, und dadurch kostengünstig wieder repariert werden können.
    Und selbst modernisieren lassen sich die Geräte durch die modulare Bauweise, wenn der Hersteller selber oder auch ein Dritthersteller entsprechende Module zukünftig bereitstellt, was aber bei älteren Fairphones auch schon der Fall war.
    Aus meiner Sicht gibt es nur zwei Kritikpunkte, die ansonsten das Gerät noch robuster gemacht hätten:
    Ein Panzerglas für einen besseren Displayschutz hätte man schon noch aufbringen können, oder zumindest beilegen.
    Und wenn das Gerät wasserdicht gewesen wäre, wäre es der Finger in der Wunde all derjenigen gewesen, die behaupten Wasserdichtheit und ein Wechselakku wären unvereinbar, obwohl schon das Galaxy S5 den Beweis geliefert hatte, dass das nicht der Fall ist.

47 Kommentare

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  • Frosch Heinerich vor 4 Tagen Link zum Kommentar

    Seit wann ist Amsterdam dänisch? https://www.fairphone.com/de/uber/uber-uns/


  • Wolfgang Kieser-Köhler vor 4 Tagen Link zum Kommentar

    Guter Artikel. Ich fühle mich ausreichend informiert für eine Kaufentscheidung. Und umdenken in Richtung Nachhaltigkeit ist dringenst geboten!


    • Benjamin Lucks
      • Admin
      • Staff
      vor 4 Tagen Link zum Kommentar

      Vielen Dank für Dein Feedback, Wolfgang! :)


  • Bernhard Feder vor 5 Tagen Link zum Kommentar

    Nachhaltigkeit hin, Nachhaltigkeit her,
    ich gebe nicht viel Geld für ein mittelprächtiges Phone aus. Da fällt die Rettung des Planeten halt aus. Ich meine, der Chip ist mir relativ egal. Die Leistung nutze ich schon ein paar Generationen nicht mehr aus. Aber zukunftsfest für die kommenden Androidversionen sollte er schon sein. Reparierbarkeit, Akkuwechsel und Updateversprechen überzeugen. Ich möchte aber eine Spitzen-Kamera verbaut wissen.
    Da würde ich auch gerne tiefer in die Tasche greifen. Viel tiefer. Denn auch um 1000 Euro würde ich Geld sparen. Alleine, weil ich das Ding dann wirklich lange nutzen würde.


  • paganini vor 1 Woche Link zum Kommentar

    Bei einem Gerät das ich jeden Tag intensiv nutze muss die Leistung stimmen. Klar ist der Ansatz gut aber ich würde mir so ein Gerät mit so einer miesen Hardware niemals kaufen. Da schau ich lieber das ich weniger Plastik verbrauche oder kaufe regional


    • bpo vor 1 Woche Link zum Kommentar

      Der 750er reicht für jeden Alltag aus. Keine Ahnung, wozu du nen 888 brauchst, aber mir reicht meist sogar noch der 800er aus den Fairphone 2 - jetzt 7 Jahre alt.
      Auf dieses ist gerade Android 9 gekommen, und das Telefon läuft damit besser als mit dem 7er davor.
      Also ich glaube dass der Prozessor bei vernünftiger Softwarepflege locker ausreichen wird für die nächsten Jahre.
      So wie im PC Bereich ein Mittelklasse Chip auch für über 10 Jahre ausreichend ist...
      Konnektivität ist vor wichtiger - Display Port Unterstützung z.B. - welches das Fairphone hat - was vielen Billig Geräten immer noch fehlt.


      • Gianluca Di Maggio vor 4 Tagen Link zum Kommentar

        Der Prozessor ist nicht das einzige enttäuschende an der Hardware..


    • Frosch Heinerich vor 4 Tagen Link zum Kommentar

      Smartphone regional - du meinst das deutsche Shiftphone? ;-)
      https://www.shiftphones.com/


  • Reginald Barclay vor 1 Woche Link zum Kommentar

    "...entstehen bei der Herstellung eines Handys im Schnitt 89 Kilogramm Elektroschrott. ..."

    Blähen sich die Telefone auf, nachdem wir sie wegschmeißen oder knabbern die dann an den Mülltonnen? Oder ist da im Gewicht der Abraum der Kohle für die zur Herstellung benötigten Energie mit drin?


    • paganini vor 1 Woche Link zum Kommentar

      Du hast bei der Herstellung immer Abfall. Bei SoC wirft man ja auch einen Haufen weg weil sie defekt sind und nur paar können genommen werden. Dazu musst ja auch Materalien passend machen oder denkst du bei der Herstellung von bspw Schrauben entsteht kein Müll?


      • Michael K. vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Die Zahl, das mehr als 400 fache Gewicht eines Gerätes, erscheint mir auch unglaubwürdig hoch, und ich bezweifle, dass damit tatsächlich Elektroschrott gemeint ist. Fertigungsabfälle gibt es zwar, aber nicht in der Menge. Ausserdem sind die i.d.R. sortenrein, und damit leicht zu recyceln, während "Elektroschrott" ein schwer zu recycelndes Stoffgemisch verschiedener Metalle und Kunstoffe und weiterer Materialien wie Glas und Keramik ist. Vermutlich handelt es sich um die zur Herstellung bewegte Menge an Materialien.
        Dann dürfte es sich größtenteils um den bei der Metallgewinnung entstehenden Abraum und Schmelzschlacke handeln.


    • Reginald Barclay vor 5 Tagen Link zum Kommentar

      Ausschuß, Span- und Schnittreste übersteigen selten das doppelte des Gewichtes einer Produktkomponente. Bei der Halbleiterherstellungi alles in allem ungefähr das tausendfache, was bei den paar Gramm trotzdem nicht über 5 Kg pro Gerät gehen dürfte.


  • Jörg W. vor 1 Woche Link zum Kommentar

    2014-14 kam das erste Gerät von den jetzt das 4er sehr nachhaltig alle 2Jahre ein neues Gerät. Jede Firma wirbt z.Zt. mit Umweltschutz und Nachhaltigkeit weil es das Thema schlecht hin im Moment ist denen geht es aber nur um ihre Verkäufe und Gewinne und viele Konsumenten meinen dann wenn sie die Produkte kaufen sie hätten dann etwas für die Umwelt getan ist in meinen Augen der total falsche Weg .


  • Michael K. vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Das Urteil "Müll" zu dem Fairphone, welches manche hier fällen, ist nicht fair zu dem Phone.
    Mag ja sein, dass es nicht in jeder Beziehung auf dem neusten technischen Stand ist, und vermutlich würde es auch keinen Designerpreis gewinnen. Aber wer in einem Smartphone einfach einen Gebrauchsgegenstand sieht, und kein modisches Accessoir oder keine mobile Spielkonsole, bekommt hier solide Leistung und eine zukunftsweisende technische Konzeption.
    Der Preis mag für das Gebotene hoch erscheinen. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass Fairphone vielleicht einige hunderttausend Geräte produziert, und nicht zweistellige Millionenzahlen, und daher selber auch viel teurer einkauft. Auch die Kontrolle der Lieferketten, die Vermeidung von Konfliktrohstoffen und faire Löhne für die am Zusammenbau beteiligten Arbeitskräfte gibt es nicht zum Nulltarif.
    Der Käufer bekommt aber auch eine Gegenleistung, selbst wenn er nicht bereit ist, für ein gutes Gewissen Geld auszugeben . Geringe Reparaturkosten und damit Ersparnis, spätestens wenn ein neuer Akku fällig wird und lange Updates versprechen eine lange Nutzungsdauer. Auch wenn es dann in vier bis sechs Jahren noch weniger auf aktuellem Stand ist, als Gebrauchsgegenstand kann es auch dann noch seinen Zweck erfüllen, und wenn es das macht, was spielt es dann für eine Rolle, ob der Prozessor ein paar Jahre auf dem Buckel hat?
    Das Konstruktionsprinzip des Fairphones ist jedenfalls zukunftsweisend und lässt diesbezüglich den Wettbewerb hinter sich. Wenn man die Wegwerfgesellschaft, die ein Teilproblem des Klimawandels ist, verlassen will, dann führt kein Weg vorbei an Geräten, die leicht und schnell, und dadurch kostengünstig wieder repariert werden können.
    Und selbst modernisieren lassen sich die Geräte durch die modulare Bauweise, wenn der Hersteller selber oder auch ein Dritthersteller entsprechende Module zukünftig bereitstellt, was aber bei älteren Fairphones auch schon der Fall war.
    Aus meiner Sicht gibt es nur zwei Kritikpunkte, die ansonsten das Gerät noch robuster gemacht hätten:
    Ein Panzerglas für einen besseren Displayschutz hätte man schon noch aufbringen können, oder zumindest beilegen.
    Und wenn das Gerät wasserdicht gewesen wäre, wäre es der Finger in der Wunde all derjenigen gewesen, die behaupten Wasserdichtheit und ein Wechselakku wären unvereinbar, obwohl schon das Galaxy S5 den Beweis geliefert hatte, dass das nicht der Fall ist.


    • Gianluca Di Maggio vor 4 Tagen Link zum Kommentar

      Wer sein Handy als Alltagsgegenstand sieht will ein schönes Design mit guter Hardware. Das Fairphone 4 bietet nix von beidem. Das Konzept ist cool, ohne Hardwarewechsel macht das aber nicht lange Spaß, da die ja jetzt schon veraltet ist, zumal nachhaltige Sachen wie eine Klinkenbuchse fehlen..


  • Thorsten Klein vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Ich kann leider nur ein zu diesem Gerät sagen, ein riesen Haufen Abfal für einen Wucherartigen Preis!
    Auch wenn es Nachhaltig ist, benutzen möchte ich das Gerät nicht!


    • Benjamin Lucks
      • Admin
      • Staff
      vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Auch wenn dein persönliches Fazit recht hart ist, kann ich es mit Blick auf die Preise anderer Hersteller verstehen.

      Aber gerade in diesem Vergleich veranschaulicht Fairphone ganz gut wie viel Geld sich durch unfaire Arbeitsbedingungen, Fast-Phone-Verkaufsstrategien, Non-Fairtrade-Komponenten und Inkaufnahme von übermäßigem Abfall bei der Produktion einsparen lässt. Vorausgesetzt Fairphone steckt sich den Aufpreis nicht in die eigene Tasche – was bei einem Social-Business nicht der Fall sein sollte.


      • TomW vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Genau so ist es. Das Fairphone ist teuer für das was es liefert, aber es verdeutlicht damit auch ziemlich klar, wo die Preise der anderen Smartphones eigentlich liegen müssten, wenn sie genauso fair und nachhaltig gebaut würden.

        Ich kann jeden verstehen der sagt, dass er mit so einem Handy nicht arbeiten möchte. Aber es muss jedem klar sein, was dann ein Top iPhone oder Galaxy oder oder eigentlich kosten müssten, wenn man nicht nur einen Baum pro Handy pflanzt oder das Netzteil weglässt um seinen CO2 Abdruck etwas zu relativieren, sondern tatsächlich so viel wie möglich unternimmt.


    • bpo vor 1 Woche Link zum Kommentar

      Das ist ein realistischer Preis. Unter Voraussetzung : Keine Kinderarbeit, faire Produktionsbedingungen.
      Bei gleichen Voraussetzungen würde ein iPhone 13 bestimmt über 2000 Euro kosten in Basisausstattzng- Nur so zum Vergleich.


  • Gianluca Di Maggio vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Würde mich alles nicht kümmern, wenn das Displaydesign wie beim Vorgänger wäre. Aber hier wurde ja alles verkackt, dickes Kinn, leicht dünnere Stirn mit Notch, LCD, abgerundete Ecken.. Jeder Designer oder Mensch der sich für Design interessiert wäre davon geschockt, selbst in den Anfangsjahren war sowas hier eine Designtotsünde und höchstens bei den billigsten Geräten vorhanden. Also echt, ich weiß nicht was die sich dabei gedacht haben, das Fairphone 3 sah ganz okay aus, nur schmalere Bezel wären nett gewesen.

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