Corona-Warn-App: Schnellere Information über mögliche Risiko-Begegnungen

Corona-Warn-App: Schnellere Information über mögliche Risiko-Begegnungen

Nach Berichten zu zukünftigen Features der Corona-Warn-App gibt es nun ein weiteres Update, das schneller über mögliche Risiko-Begegnungen informieren soll.

Bereits vor einigen Wochen gab es „vertrauliche Projektpläne“, die die Zukunft der deutschen Corona-Warn-App im Detail zeigen sollten. Damals war schon die Rede davon, dass in Kalenderwoche 48, in der wir uns aktuell befinden, Version 1.7 der App erscheinen sollte. Diese Vorhersagen waren ziemlich genau.

Wer seit einigen Stunden beispielsweise in den App Store schaut, findet dort Version 1.7.1 der App. Die erste Neuerung entspricht ebenfalls dem beschriebenen Plan. So schreiben die Entwickler in den Release Notes, dass bei einer bestehenden WLAN-Verbindung „die Risiko-Überprüfung nun mehrmals am Tag durchgeführt“ wird. Das Resultat ist, dass man „schneller über mögliche Risiko-Begegnungen informiert werden“ kann.

Corona-Warn-App: Erinnerungen zum Teilen eines positiven Testergebnisses

Als zweite Neuerung schreibt man, dass Nutzer beim Registrieren eines positiven Testergebnisses in der App darum gebeten werden, dieses mit anderen Anwendern zu teilen. Dadurch können mögliche Kontaktpersonen gewarnt werden und selbst entsprechende Maßnahmen ergreifen.

Wenn man sich gegen ein sofortiges Teilen entscheidet, erinnert die Corona-Warn-App noch zwei weitere Male daran. Öffnet man eine dieser Erinnerungen, gelangt man direkt zur Funktion zum Teilen des Testergebnisses.

Die letzte Änderung der App ist laut den Entwicklern eine Funktion, die einen Hinweis anzeigt, wenn die Uhrzeit des Smartphones nicht der aktuellen Uhrzeit entspricht. In solchen Fällen ist die App nicht in der Lage, Risiko-Überprüfungen durchzuführen.

Das Update auf Version 1.8 soll den zuvor durchgesickerten Plänen zufolge neue App- und Pandemie-Statistiken in die App bringen. Des Weiteren sollen Übersetzungen ins Französische, Russische und Arabische Bestandteil der nächsten Version sein, die Mitte Dezember in Kalenderwoche 50 erscheinen soll.

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5 Kommentare

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  •   16
    Gelöschter Account vor 5 Monaten Link zum Kommentar

    Die App will nur dein bestes... deine Handydaten


    • Belege?


    • Aries vor 5 Monaten Link zum Kommentar

      Hast Du die App analysiert?

      Gibt es irgendwelche bedenklichen Berechtigungen?

      Wo im Quellcode findest Du Datenschutzverletzungen?
      https://github.com/corona-warn-app

      Sicher hast Du die App daraus selbst kompiliert und hast daher Belege, dass die Versionen in den App Stores nicht aus diesem Code kompiliert wurde!?


    • Im Vergleich zu Amazon oder Google sind deine Daten bei der Corona - Warn - App in einem Safe. Ich vermute mal, du hast dir die Entscheidung nicht leicht gemacht, die App nicht zu verwenden.


      • Aries vor 5 Monaten Link zum Kommentar

        Das klingt viel zu vorsichtig. Die Corona-Warn-App hat keinerlei Zugriff auf irgendwelche persönlichen Daten auf den Endgeräten. Sie verwaltet nur Hashes, die sie selbst erstellt und empfängt. Beides mit einem Timestamp versehen. Keine Ortsangabe! Es gibt für die App keinerlei Bezug zwischen Hashes und persönlichen Daten, weil schon der Zugriff auf persönliche Daten gar nicht angefordert wird.

        Das Problem ist die COVID-19-API von Apple und Google. Aber diese Firmen haben ohnehin auf alles Zugriff. Bei denen muss man vertrauen, dass sie die Daten nicht anders miteinander verknüpfen als sie in den AGB (im Speziellen in den Datenschutzerklärungen) beschreiben.

        Wer denen nicht traut, hat ein Telefon mit Android-Custom-ROM ohne Googledienste oder ein Nieschensystem wie Sailfish OS ohne Android-Sub-System. Auf diesen Systemen ist die Corona-Warn-App allerdings nicht lauffähig.

        Ein ganz großes Manko ist, dass man trotz App bei vielen Geschäften seine persönlichen Daten hinterlassen muss, die nicht selten die Betreiber offen herumliegen lassen und somit von jedermann einsehbar sind, ja sogar unbemerkt abfotografiert werden können. Im Fall der Fälle müssen die Listen manuell ausgewertet werden, was enorm viel Zeit bindet.

        Bei einer so teuren App.hätte ich ein Verfahren erwartet, bei dem man einen QR scannt. Meldet sich einer der Gäste des Geschäfts krank, könnten alle Besucher an diesem Tag, sogar innerhalb des Aufenthaltszeitraumes gewarnt werden. Das wäre genauso anonym, wie die aktuelle Warn-App. Mit einer freiwilligen Freigabe der Daten im Falle einer Infektion für die Gesundheitsämter könnte man diese bei der Ermittlung von Hotspots unterstützen.

        Wobei ich sogar meine, dass die Gesundheitsämter keine Namen bräuchten. Die wollen sie ja nur, um zu warnen und das könnte die App übernehmen - soagr viel schneller. Zur Ermittlung von Hotspots ist es irrelevant, wer dort war. Die Ermittlung eines Hotspots soll ja in erster Linie der Entscheidung bezüglich stärkeren lokalen Maßnahmen zur Eindämmung dienen. Zudem ist es mit meiner Anonymität ohnehin vorbei, sobald ich positiv getestet werde. Die Gesundheitsämter könnten sich die fehlerhafte Ermittlung meiner Kontaktpersonen weitgehend sparen. Mir fällt es leichter, niemanden zu vergessen. An die Eltern oder Großeltern ohne Smartphone erinnere ich mich ohnehin am ehesten.

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